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bat ihn, da meine Frau nicht zu Hause sei, doch am Nach­mittag wieder zu kommen, um mit ihr die Sache zu besprechen. Damit war der Blockwart einverstanden und empfahl sich. Nachdem ich SO einigermaßen wieder zu mir gekommen war, rief ich meine Frau, die sich in den hinteren Räumen der Wohnung und nicht, wie ich mich ausredete, außerhalb aufhielt und eröffnete ihr, wen man bei uns einzuquartieren gedächte. Meine Frau und noch energischer meine Tochter, die sich besuchsweise aus USA bei uns aufhielt, lehnten entschieden ab und waren auch bereit, am Nachmittag, falls der Quartier­macher wieder kommen sollte, ihm die Gründe auseinander­zusetzen, weshalb sie bedauerten, auf einen solch hohen Besuch verzichten zu müssen.

Der Quartiermacher kam nicht wieder, so daß meine Frau und Tochter der Mühe enthoben waren, ihm ihre Absagungs­gründe auseinanderzusetzen. Kaum, daß J. wieder zur Tür hinaus war, nahm ich Gelegenheit, auf Grund der erhal­tenen vorzüglichen Informationen, auszuforschen, wann die be­sagte Tagung im ,, Bahnhofs- Hotel" vor sich gehen sollte. Ein im Hotel bestens bekannter alter Freund wurde von mir ver­ständigt und sogleich wurde beraten, was nun zu tun sei. Mein Freund M. besorgte sich zunächst ein goldenes Parteiabzeichen und mit diesem versehen, mimte er am Saaleingang den Emp­fangsherrn, Platzanweiser, kurzum Faktotum für alles. Er spielte seine Rolle so geschickt, daß die gesamten Nazi- Regierungs­männer ihn für einen besonders ausgewählten vertrauten Saal­hüter hielten. Es war ihm möglich, während der Rede, die Hitler zur Rechtfertigung seiner Morde an Röhm und seine Anhänger hielt, unauffällig im Raum zu bleiben, zwischen Por­tiere und der verschlossenen Tür stehend.

Die Ermordung seines einstigen Freundes Röhm und dessen Anhänger rechtfertigte Hitler mit den Worten: Ein Mord ist ein Verbrechen Weltgeschichte!

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tausend Morde sind

In Hitlers nicht allzulangen Ausführungen kam in nervöser und zitternder Sprache zum Ausdruck, daß er gezwungen ge­wesen sei, das anzuordnen und zu tun, was nun geschehen war. Aus Gründen der Sicherheit der eigenen selbstverständlich wären die Mitglieder der Regierung und Partei nach Flensburg gekommen, um ungestört die Regierungsgeschäfte von hier aus so lange zu führen, bis die Revolte niedergeschlagen sei. Einst­weilen mußte man noch abwarten, was im Reich von den Anhängern Röhms möglicherweise unternommen würde. Nie­mand hätte von seinem( Hitlers ) Hiersein an der Grenze Kennt­nis, es war bei Todesstrafe verboten, über die Reise( sprich: Flucht) nach Flensburg und deren Zweck irgend etwas lautbar werden zu lassen. Dann wurden noch Anweisungen privater Natur erteilt: Niemand durfte sich auf der Straße und in öffent­lichen Lokalen sehen lassen.

Einer hat sich ganz strikt an diesen ,, Befehl" gehalten: Ley er saẞ in einem stillen Winkel des Hotels und schwelgte gewohnheitsmäßig in Spirituosen, wie späterhin der Inhaber des Hotels vertraulich erzählte. Von Heß wurde bekannt, daß

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