s weitere Schliche wendung er Drei­orzügliche

daẞ zeit­ner Emi­Hert wur­schon bei ,, Köpfe­kundigen st Einzel­chwiegen nd nicht ele hilfs­

galt, ein

her Per­e Aufgabe mark her­

meist um r Gestapo anderen längeren erlief, so Torf ver­befördert. ken", soll mehr ,, rot" annt, daß mit Baum­nem Zoll­e als Sitz

pitzel der ßten die te, wo es is größten häufiger lbst nicht

Briefe zu darin ver­sogenannte tzeldienste

en sozial­

se der in tische Ak­ich hatten. ggebracht befördern

va hundert

Ballen dänisches Altpapier aufgekauft, die mit einem Motor­schiff nach Flensburg gebracht werden sollten. Die Ballen illegaler Schriften waren dem Aussehen der übrigen Ballen angepaßt und sollten gut getarnt die Tour mitmachen. Es wurde rechtzeitig bekannt, daß Verrat im Spiele sei. Aus einem Restaurant am Hafen wurde mir durch einen dänischen Hafen­arbeiter die Mitteilung überbracht, daß dort soeben ein Ge­spräch mit Flensburg geführt sei, welches die Schiffsladung Ballenpapier betraf.

-

Schnellstens ermittelte ich durch die Post die dort regi­strierte Telefon- Nummer- es war die der Flensburger Ge­ stapo . Die Abfahrt des Schiffes ließ sich verzögern vorge­täuschter Motorschaden um zunächst weiter zu disponieren. Es wurde dunkel und die Nacht rückte heran sie mußte wieder einmal helfen und sie half auch. In der Nacht segelte die Ladung Papierballen ab und langte auch noch in der Däm­merung des nächsten Morgens in Flensburg an, wo die Gestapo und die von ihr engagierten Arbeiter zum Empfang bereit standen. Um 6 Uhr morgens begannen die Arbeiter mit der Löschung und Öffnung aller Ballen unter Protest des Altpapier­händlers.

Als gegen Mittag sämtliche Ballen ergebnislos durchgewühlt waren, ließ der Papieronkel sie wieder neu in Form bringen und präsentierte die Rechnung der Gestapo , die unter Knurren zahlte. Der in Sonderburg stationierte Spitzel wurde wegen falscher Berichte abberufen. Sein Bericht stimmte, nur hatte der Spitzel nicht geahnt, daß die in der Wirtschaft sitzenden und sich dänisch unterhaltenden Hafenarbeiter auch deutsch verstanden. Die gesuchten Ballen mit dem illegalen Inhalt waren schon in der Frühe des Morgens in Hamburg abgeladen worden. Ein Fischer hatte auf besondere Verständigung hin die Ballen auf der Höhe des Feuerschiffs ,, Kalkgrund" an Bord genommen und dem an der deutschen Küste an abgelegener Stelle wartenden Lastauto still und unauffällig übergeben.

Nicht immer verliefen die Transporte der Schriften gefahr­los, insbesondere dann nicht, wenn die stets zu beobachtende Vorsicht außer Acht gelassen wurde. Vertrauensseligkeiten gegen­über Unbekannten, Gleichgültigkeit und leider auch der Alkohol haben zuweilen Schaden und Verdruß gebracht; es mußten eine Reihe Schriftenschmuggler Gefängnis- und Zuchthausstrafen auf sich nehmen.

Je nachdem die Umstände es erforderten, wurden die Schmuggeltransporte auch am hellen Tage vorgenommen. In der Nacht kam er an, nämlich ein Adlerwagen, das Laut­sprecher- Auto der Sozialdemokratischen Partei Berlins . Das Auto mußte schnell den Besitzer wechseln und weil man den Wagen nicht in die Hände der Nazis gelangen lassen wollte, wurde die Sozialdemokratische Partei in Dänemark als ,, Erbe" bestimmt. Mit dem Nummernschild meines Opelwagens ver­sehen, fuhr ich in einer recht verkehrsreichen Zeit über die Grenze und lieferte den Adler bei den schon wartenden poli­tischen Freunden ab. Die benötigten Ersatzteile habe ich dann

15