hindert Dänemark , von wo aus sie zum größten Teil ins weitere Ausland gelangen konnten. Es lassen sich nicht alle Schliche wiedergeben, welche zum Menschenschmuggel in Anwendung kamen, doch soll hier nur bemerkt werden, daß der Dreivorzügliche Tage- Grenz- Passierschein sog. Groschenpaẞ"
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Dienste neben dem dänischen Zehn- Öre- Paß leistete.
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Beim Menschenschmuggel war es keine Seltenheit, daß zeitweilig mit einem Förde- Schiff ein halbes Hundert jener Emigranten nach dem dänischen Grenzdorf Kollund befördert wurden, deren Leben stärkens bedroht war hatte doch schon bei den Nazis das in Hitlers ,, Mein Kampf " angekündigte ,, Köpferollen" begonnen. Auch die Landesgrenze wies für die kundigen Grenzbewohner viele Durchlässe auf, durch die zumeist Einzelgänger geleitet wurden. Es soll auch hier nicht verschwiegen werden, daß unter den dänischen Grenzbewohnern und nicht zuletzt unter den beim Grenzdienst tätigen Beamten viele hilfsbereit waren, die beide Augen zudrückten, wenn es galt, ein
Menschenleben zu retten.
Neben dem Hinüberschaffen gefährdeter politischer Personen fiel den Vertrauensleuten an der Grenze noch die Aufgabe zu, die illegalen Schriften und Zeitungen von Dänemark herüberzuschaffen oder zu holen. Hier handelte es sich meist um nicht kleine Kollis und Ballen, die unter den Augen der Gestapo häufig im Schutze der Nacht nach Flensburg und anderen Grenzorten gebracht werden mußten. Da auf einer längeren Strecke die Grenze durch das Jardelunder Moor verlief, so wurde auch auf den Torfwagen die Bannware unter Torf versteckt, seelenruhig von der einen Seite zur anderen befördert. Von den Flensburger Zollbeamten, den ,, Grünröcken", soll lobend erwähnt werden, daß die Mehrzahl innerlich mehr ,, rot" als ,, braun" war, nicht ein einziger Fall wurde bekannt, daß von ihnen Verrat verübt wurde. Gar manche Fuhre mit Baumstämmen usw. kam über die Grenze, begleitet von einem Zollbeamten, dem die mit einem Sack bedeckte Bannware als Sitz diente.
Es galt nicht nur obacht zu geben auf die Spitzel der Gestapo diesseits der Grenze, nein, noch mehr mußten die Schriftenschmuggler Vorsicht üben auf dänischer Seite, wo es von deutschen Spitzeln nur so wimmelte. Zum weitaus größten Teil war dieses Gesindel bekannt, selbst, wenn auch häufiger Personenwechsel vorgenommen wurde. Daß sie selbst nicht davor zurückschreckten, auch der dänischen Post Briefe zu entwenden und zu öffnen, sofern sie Verdächtiges darin vermuteten, soll nur am Rande erwähnt werden. Auch sogenannte ,, Heimdeutsche" dänischer Nationalität machten Spitzeldienste für die Gestapo , wie nachstehender Fall beweist.
In Sonderburg ( Dänemark ) lagerten zwei Ballen sozialdemokratischer Schriften und Zeitungen( vorzugsweise der in Prag gedruckte ,, Neue Vorwärts" und die ,, Sozialistische Aktion"), die schon eine weite Reise über Polen hinter sich hatten. Diese 100 kg- Ballen sollten per Schiff nach Flensburg gebracht werden, wo ein Hamburger Lastauto sie weiter zu befördern hatte. Ein mir befreundeter Altpapierhändler hatte etwa hundert
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