wurden. Darüber hinaus wurde noch Einweisung in die SK ( Strafkompagnie)- eine der furchtbarsten Marterplätze im Lager verfügt.

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Nicht nur die SS- Blockführer spürten den Häftlingen nach, nein, auch Häftlinge gaben sich zu Denunzianten und Hand­langern der SS her, wenn sie oftmals nur eines zugesagten Vorteils wegen ihren Kameraden verrieten und ihm dadurch den Tod am Galgen oder in der Gaskammer brachten. Kaum wagte einer dem andern zu trauen, und so ist es auch zu er­klären, daß nur wenige es waren ehrliche politische Über­zeugungskämpfer im engsten Kreise nicht nur ihre Meinung austauschten, sondern darüber hinaus noch interne illegale Zellen einer Widerstandsbewegung im Lager auf- und ausbauten. Der Kreis alter politischer Häftlinge im Lager war eng gezogen und nur vereinzelten wurde es ermöglicht, in eine Position zu gelangen, die ihnen gestattete, Einblick in Dinge zu gewinnen, die sonst nur der SS zugänglich waren. Sehr selten befand sich ein Häftling längere Zeit in einer Position, die man als ,, prominent" zu bezeichnen pflegte. Zumeist ohne er­sichtlichen Grund wurde der ,, Prominente" abgelöst oder in ein anderes Lager überführt, um zu verhindern, daß er mit der Umwelt, den Kameraden oder dem Gesehenen vertraut wurde. Zu den ,, Prominenten" zählten u. a. die Beschäftigten in den Schreibstuben des Lagers, des Reviers, der Werkstätten, des Arbeitseinsatzes und vor allem der Politischen Abteilung. In dieser letztgenannten Abteilung wurden durchweg nur fremd­sprachenkundige ,, Politische" als Dolmetscher beschäftigt.

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Die in der Politischen Abteilung Tätigen wurden vorher mehrfach auf ihre Zuverlässigkeit und Eignung geprüft oder richtiger gesagt: gesiebt, was von dem Lagerkommandanten und den Lagerführern vorgenommen wurde; alsdann konnten sie das Blickfeld des Lagers betreten. Hier war ein heißer Boden, denn ununterbrochen wurde von der SS spioniert und durch­sucht ,, filzen" war hierfür der lagerübliche Ausdruck. Als die ersten norwegischen Häftlinge als Zugang" in das Lager kamen, wurde ich als Dolmetscher in die Politische Abteilung beordert und kam dort mit dem spanischen Dolmetscher Emil Büge zusammen. Wir gewannen sehr schnell Vertrauen zuein­ander, und da wir bald erkannten, welch wichtige Fundgrube unsere neue Arbeitsstätte für alle Einblicke im Lagerbereich darstellte, wurde beschlossen, Tagebuch zu führen, obwohl uns bewußt war, daß jede aufgefundene Notiz uns beiden das Leben kosten konnte.

Ohnehin war unsere illegale Betätigung ein va banque- Spiel, weil niemand wußte, wielange die ,, Schutzhaft" währte und ob wir die Freiheit je wieder sehen würden. Vor allem beschäftigte uns die Frage, wie unsere Tagebuchaufzeichnungen sicher aus dem Lager schmuggeln und an zuverlässiger Stelle deponieren. Das Geschick war uns in allem gütig. Es siegte auch hier der Intellektuelle über die rohe Gewalt, in diesem Falle über die brutale SS. Wir haben zwar mit unserem Leben gespielt, haben aber gewonnen; es war den Einsatz wert, aus der inneren Ver­pflichtung heraus, der Welt nachzuweisen, was ein ,, Schutz­haftlager" in Wahrheit darstellte. Nicht nur gelang es, wichtige

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