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ternd über meine Lippen. Nach der Mutter fragte ich, nach den Brüdern, den Schwestern.... Zwanzig Minuten durften wir uns sehen und sprechen. Er zeigte mir noch einige Photos der Familie, auch seines einzigen Kindes Monika, das ich so sehr liebte....
Dann sprach er mir Mut zu, machte mir Hoffnung auf baldige Entlassung: ,, Wenn Du zu Weihnachten nicht frei bist, dann bestimmt zu Ostern! Wir lassen nichts unversucht..." Noch heute höre ich diese verheißungsvollen Worte, an die ich mich wie ein Ertrinkender klammerte. Ich bekam neue Hoffnung in meiner so aussichtslos scheinenden Lage. Er erzählte mir auch, daß er bereits im Mai des gleichen Jahres bis vor das Tor des Konzentrationslagers gekommen sei, daß aber der Kommandant eine Begegnung mit mir abgelehnt habe. Und doch hatte er es nun fertig gebracht von der Ostfront kommend und für einige Tage auf Dienstreisen sich befindend, verbunden mit einigen Urlaubstagen bis zu mir dieses Mal vorzudringen. Wie tief dankbar war ich diesem Bruder, der mir nach seinem Besuch vom Osten her schrieb: ,, Das Schönste in meinen Urlaubstagen war, daß ich Dich habe sehen und sprechen können!"
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Die zwanzig Minuten waren vorüber. Es hieß Abschied nehmen. Schwer und schmerzlich war das, war dies doch seit meiner Verhaftung die erste Begegnung mit einem meiner Lieben. Mein Bruder hatte bewegten Herzens den Raum verlassen, und als dann die Aufseherin kam, um mich zurückzubegleiten und ich mit ihr das Haus verließ, da stand er winkend am naheliegenden See, bis ich seinen Augen entschwunden war. Ich durfte mich mit Erlaubnis der Aufseherin noch einmal umschauen, aber keine Hand zum letzten Gruß erheben. So konnte ich nur mit weinendem, sehnenden Herzen ein letztes Lebewohl sprechen. Auf Wiedersehn in der Heimat, in der Freiheit! Ach, ich mußte tapfer sein, mein Los tragen, mich selber tragen, mein Herz in beide Hände nehmen. Es war schon ein tapferes Leben, das hier verlangt wurde.
In den folgenden Tagen fragten mich verschiedene Auf
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