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Ja, ich wollte alles hinnehmen, weiter geduldig, tapfer Und mit Gottes Gnade vermochte

und ergeben sein. man wirklich alles. Hier trugen ja alle ihr schwe­res Kreuz; der große Unterschied zwischen den Grund­auffassungen war nur der, daß die einen das Kreuz mit Christus trugen, die andern aber ohne ihn. Und die das Kreuz mit Christus trugen, hatten es leichter; denn es half uns Gott selber dabei. Jene aber, die es ohne ihn trugen, und das war die Mehrzahl der Häftlinge, hatten es schwerer, als es für den Menschen erträglich ist. Sie versanken in Bitterkeit und völlige Verzweiflung. Ja, diese Ärmsten erlitten in den Tiefen ihrer Seelen etwas, das viel schlimmer noch ist, als alle wirtschaftliche und materielle Not, schlimmer noch als alle grauenhafte, kör­perliche Miẞhandlung. Schließlich läßt sich alles ertra­gen, das habe ich tief erfahren wenn man es einer großen Liebe wegen tut; aber es ist das Leben, vor allem ein Leben im Konzentrationslager, nicht zu meistern, wenn man nicht um den Sinn solchen grausigen Leidens weiß und wenn kein starker Glauben und keine Liebe mehr im Herzen brennt.

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Ich darf schon sagen, daß mir hinter Gitterstäben und Konzentrationslagermauern die große Grenzenlosigkeit der Liebe Gottes stündlich begegnet ist. Es war so wie in der Wüste, da Gott seinen Kindern das Brot vom Him­mel regnen ließ. Mußten wir auch schmerzlichst auf die große Gnade der lebendigen Eucharistie verzichten, so war doch geistigerweise Gott spürbar bei uns. Und weil ich in dieser Hölle die ganze Fülle der Güte Gottes er­fahren durfte, kann ich diese vergitterten Jahre nur seg­nen. Ich weiß tief, daß diese dunkelste Strecke meines Lebens nicht ohne tiefen Sinn gewesen ist. Aus diesen Jahren des qualvollsten Leidens wird immer für mich und hoffentlich auch für viele Andere eine Stromkraft für das Kommende fließen. Wer solche Jahre in der Gnade Gottes hat meistern dürfen, der wird auch mit allem andern fertig werden, weiß er doch, wohin er sich zu wenden hat.

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