rd unser Blockammen
sicht an, hen hat. ster aus
gen, daß
Bis Mit
Er darf en Habnicht zubedeutet.
Um 12 auf dem bleiben
Nachricht was ein Wochen kolonnen
and toten ransporte in den starben, arte buch
aben uns n lassen.
etzt wer
ren, nach s, die SS ort klar:
die ent
scheidungsreichen Tage für uns. Wir wissen längst, daß der Amerikaner bei Augsburg steht. Wir wissen, daß sich in den nächsten Tagen unser Schicksal entscheiden muß. Vorläufig aber heißt dieses Schicksal für uns ,, Der gewisse Tod".
Wir erfahren später, daß ein eigenhändiger Himmlerbrief also verordnet hat: kein Häftling darf lebend in die Hand der Alliierten fallen. Das gesamte Lager Dachau wird evakuiert. Als Begründung war beigefügt: die befreiten Häftlinge von Buchenwald haben sich grauenhaft gegen die Bevölkerung beMit dieser satanischen Lüge sollen wohl die etwaigen Gewissensbedenken der SS - Führer überwunden werden. Am Abend dieses Tages äußerte sich einer der Lagerführer zynisch: sie rechneten damit, daß 10 Prozent der Häftlinge an ihren Bestimmungsort überkämen.
nommen.
-
Gottseidank verhinderte der Trubel des Packens zunächst ein grübelndes Nachdenken. Binnen kurzem bietet unser Block das Bild völliger Zerstörung und Desorganisation.
ganze Lager
-
Um 12 Uhr steht steht das das marschbereit auf dem Appellplatz. Wir Schönstätter haben uns zusammengefunden. Wir wollen sorgen, daß wir auf dem Wege beieinander bleiben. Haben wir auch die meisten unserer Sachen zurücklassen müssen, so ist unser Gepäck dennoch schwer genug und wie sich bald zeigen wird zu schwer. Plötzlich heißt es: ,, Die Reichsdeutschen heraustreten!" Und nun müssen wir uns von unseren lieben Brüdern verabschieden. Vom Waclav aus der Tschechei, vom August aus dem Elsaß , vom Aloys, Boleck, Ignatz und den vielen anderen Polen , von Franz Z. und von meinem kleinen Freund Marcel R., von allen französischen und italienischen Freunden und dann werden wir zum Jourhaus geführt. Marcel ist noch immer im Seuchenblock 30. Wir hatten uns
141


