Von unserer
Schönstatt- Arbeit
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wäre noch zu berichten. Das Leben im Lager erwies sich wie gesagt als nervenzerrüttend und einer Gemeinschaftsarbeit garnicht förderlich. Wenn Leute müde von der Arbeit kamen und auch auf dem Block kein besinnliches Plätzchen fanden, sondern Gedränge, Lärm und Unruhe, so stand den meisten nicht der Sinn nach religiöser Betätigung. Wir aber wußten, daß die Gottesmutter mit uns durch unsere Lagerzeit etwas besonderes vorhatte. Was war ihre Absicht? Sicherlich wollte sie uns im Sinne der„ Inscriptio" innerlich ganz bereit machen für ihre künftigen Pläne. In diesem Sinne sollte Dachau für uns gleichsam ein Schönstatt- Terziat werden. Daß es dieses werden konnte, ist dem Beispiel und der ArUnbeit von P. Kentenich zu verdanken. ermüdlich schaffte er, sowohl am Gedanken- und Ideengut Schönstatts, als auch an der Formung von Schönstatt - Führern. Hinter seinem Beispiel blieben wir alle weit zurück. Aber es ließ uns doch nie in Ruhe und trieb uns trotz Trubel, Gedränge, trotz Lärm und entnervender Umgebung immer wieder zum Auftrieb im eigenen Wesen. Neben P. Ken tenich war es besonders P. Josef Fischer, der in unermüdlicher Treue nur eines kannte: Schönstatt unter den Priestern heimisch zu machen, Schönstätter zu gewinnen, sowohl unter den Mitbrüdern als auch unter den Laien. Er, der immer von Krankheit Gequälte, der am längsten der niederzwingenden Atmosphäre des Lagers ausgesetzt war, hatte sich seinen unentwegten Idealismus nie rauben lassen und hat durch sein Beispiel und seine apostolische Tat zur Verwirklichung der Sonderaufgaben, die uns die Gottesmutter in Dachau stellte, viel beigetragen. Zuerst war das Bildung der Schönstätter Internationale. Hatte die Gottesmutter 25 Nationen zu uns auf den Block geführt, so war es für
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