jäten dauerte monatelang in fürchterlicher Eintönigkeit.
Am ersten Sonntag, nachdem ich auf den Priesterblock gekommen, führte mich P. Josef Fischer in die eben neu gegründete erste Führergruppe der Schönstattpriester ein. Da lernte ich liebe, unvergeßliche Kameraden kennen, die sich uns für Lebenszeit verbanden:
Der Kleinste und Bravste, ein Tscheche, Waclav S., ein Priester aus Prag ; dann zwei Polen, Ignatz J., den ich ja bereits am ersten Tag auf dem Zugangsblock kennengelernt hatte, und Boleslaus B.; ferner ein Speyerer Priester Ludwig B.; P. Josef Fischer und ich, das war die Gruppe.
Unsere Gruppenversammlungen hielten wir am Sonntagnachmittag auf der Lagerstraße oder dem Appellplatz, dessen Ostteil um diese Zeit umlagert war von solchen, die den sich ständig folgenden Fußballspielen zusahen, sozusagen dem einen und einzigen gestatteten Vergnügen in Dachau . Diese Menschenmauer bot uns Deckung vor neugierigen SSAugen. Ich lernte in diesen fünf Mitgefangenen und Gruppenbrüdern ebenso fromme Priester wie feine Kameraden kennen.. Allabendlich fanden wir uns mit P. Kentenich zusammen, der uns eine religiöse Exhorte hielt aus der Geisteswelt Schönstatts. Diese unsere geistige Arbeit hielt uns aufrecht, ja, lieẞ uns die Strapazen und unangenehmen Begebnisse des Lagers nicht nur tragen, sondern innerlich verarbeiten und auswerten.
Ich will hier die Situation unseres Blockes ein wenig näher beschreiben. Block 26 war Priesterblock, und zwar waren gegen Schluß auf ihm Priester von 23 Nationen. Auf Block 28 waren polnische Priester- später wegen Raumenge und ständigen Zustroms aus anderen Lagern auch solche aus anderen Nationen. Die Zahl der polnischen Priester betrug nahezu 800. Ebensoviele waren seit 1941 106
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