srlich arauf
r die und 2.B.
‚ das
nrun-
war noch
jetzt genen > onnte
und Josef
SH
Fischer oder der gute Kaplan Grafenberger aus der Mainzer Diözese in einem Wybert-Döschen die hl. Kommunion, die ich dann auch anderen Konfratres, die mit mir auf dem Zugangsblock waren, reichen konnte. Allerdings immer versteckt und heimlich. Aber ringsherum starrte einen der Hunger an aus den bleichen Gesichtern und übergroßen Augen vieler, vieler Russen, Polen , Italiener, Slovenen, die keinen hatten, der half. Darunter sehr viele Jugend- liche. Und ich sollte noch grauenhafter die Wahrheit dieses Wortes„Hungerstadt“ kennenlernen.
Eine Todesstadt! Das freilich habe ich erst im folgenden Winter erlebt, als ca. 15000 im Lager starben und man vom Todesgrauen rings umgeben war.
Wenn ich darum im folgenden auch Freudiges. berichte, so muß man sich immer vor Augen halten, daß es auf. diesem dunklen Hintergrund sichtbar wurde.
Endlich schlägt für uns die Stunde, daß wir auf den Prıeste rblo.ck
kommen. Das ist für uns ein Freudentag! Nun sind wir unter den Kameraden. Zwar sind auch hier die Verhältnisse sehr beengt, aber wir sind doch mehr daran gewöhnt, aufeinander Rücksicht zu neh- men. Wir haben jeden Morgen Möglichkeit, am Gottesdienst teilzunehmen. Wir können kommunizie- ren und wir können einander geistig und leiblich helfen. Als ich auf den Priesterblock kam, war die Stube mit etwa 200 Menschen belegt, d.h. also, 200 Menschen müssen in einem Raum von 9X9 m leben. Diese drangvoll fürchterliche Enge, die sich ständig steigert, da ja immer neue Priester dazukommen, aber keiner entlassen wird, ist die schlimmste Tortur für uns, denn sie wirkt täglich, stündlich, am schlimmsten bei Regentagen, weil man sich dann auch nicht auf der Blockstraße aufhalten kann, und
103


