Ich kann und will im folgenden keinen wissen- schaftlichen Bericht vom Lagergeben, einen Erlebnisbericht möchte ich bieten, der Episoden herausgreift, allerdings ich meine bezeichnende.
nur
Die
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Gesamtsituation
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eines Konzen
trationslagers hat seinerzeit P. Kentenich in einem Schwarzbrief bündig und treffend gezeichnet. In diesem Brief benützt er die Tarnung, als ob er auf die Hl. Schrift anspiele. Wenn man also im folgenden Satz, den er schrieb, das Wort ,, Dachau " für ,, Korinth " einsetzt, so hat man die kürzeste, aber auch vollständige Charakterisierung eines Kz. Er schrieb:
,, Alex( das war P. Menningen) wird den hl. Paulus nicht verstehen, wenn er sich nicht vor Augen hält, daß Korinth
eine Sklavenstadt, eine Narrenstadt,
eine Hungerstadt, eine Todesstadt war."
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äußerlich
Zu Sklaven waren wir gemacht schon und die ganze Lageratmosphäre war darauf angelegt, uns innerlich dazu zu machen.
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Eine Narrenstadt war dieses Lager, in der die SS wahrhaft teuflische Späße mit Tausenden und Abertausenden von Menschen trieben. Warum z. B. irgend ein unsinniger Befehl gegeben wurde, das war nie zu ersehen. Und eine der ersten Erfahrungen, die einem ältere„, Lagerhasen" beibrachten, war die:„ Das Fragen nach Gründen wirst Du Dir noch abgewöhnen!"
Eine Hungerstadt, das erlebte ich schon jetzt im Zugangsblock, wenn auch nicht am eigenen Leibe. Dank der Hilfe meiner Mitbrüder konnte ich schon manchem anderen helfen, leiblich und auch geistig. Denn tagtäglich besorgte mir P. Josef
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