leicht zu übersehen, eine Verständigung über den Flur weg durch Sprechen ganz unmöglich. Aber wir wußten doch: wir sind nicht allein.
Die Verlegung ließ uns zunächst hoffen, daß unsere Sache vorangetrieben würde. Dies war aber leider in der Folgezeit nicht der Fall. Nach wie vor war ich Polizeigefangener- auch im Untersuchungsgefängnis. Das hatte seine Nachteile. Weiterhin blieb die Gestapo für meine Überwachung zuständig und diese erlaubte in keiner Weise, von den Erleichterungen Gebrauch zu machen, die den Gefangenen im Untersuchungsgefängnis gewährt wurden. So hörte ich Sonntags zwar die Orgel in meiner Zelle, durfte aber nicht zum Gottesdienst. Es war den Gefängnisgeistlichen nicht gestattet, mich in meiner Zelle zu besuchen, was er bei den Untersuchungs- oder Strafgefangenen ohne weiteres durfte. Auch waren die Wachtmeister in der Behandlung der Polizeigefangenen sichtlich zurückhaltend, weil sie offenbar die Gestapo fürchteten.
Trotzdem bedeutete unsere Übersiedlung in die Hammelsgasse- wie im Frankfurter Volksmund kurz das Gerichtsgefängnis genannt wird - eine große Erleichterung. Zunächst einmal der Räumlichkeiten wegen. So schmutzig das Polizeigefängnis, so sa uber die UHA. Die Zelle, die nun in den kommenden Monaten mein Heim war, war licht und hell, im 5. Stock gelegen. Nr. 244. Der Boden mit rotem Linoleum belegt. Ein geschlossener Spind, ein Bett, zwar hart, aber doch nicht zu vergleichen mit der Pritsche des Gefängnisses. Saubere, alle 3-4 Wochen gewechselte Bettwäsche; kein Ungeziefer; der Kübel geruchsdicht verschlossen; die übrigen Gegenstände blitzten vor Sauberkeit. Schon dieses war für uns eine äußerst angenehme Überraschung.
Sodann war das Essen unvergleichlich besser. Hier erst erkannten wir, daß in der Klapperfeldstr.
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