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Gefangener der Gestapo / von Wilhelm Poiess
Entstehung
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schen. Was das im einzelnen an qualvollem, verlas- senem Sterben war, das vermögen wir selbst kaum aus der Erinnerung zu erwecken. Das vermag ein Außenstehender nicht zu erfühlen. Aber es ist ja auch nicht die eigentliche Absicht dieses Berichtes, eine Vorstellung vom Grauen des Kz. zu geben. Tatsächlich hat uns weder das Gefängnis noch das Kz. oft den Humor rauben können und nie den Glauben. Den Glauben, ja das Wissen, daß eine Vaterhand und eine Mutterhand in dem Geschehen spürbar wurde.

Und wenn ich frage, wem ich diesen Schrieb widmen soll: nun

Herrn Johann-Ernst Fluck und seiner braven Frau Gustl,

dem Hauptwachtmeister Zick aus der UHA, und neben diesen lieben Menschen

der Dreimal wunderbaren Mutter und Königin von Schönstatt .