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einmal ein bißchen gemeckert. Da kann ich doch höchstens eine kürzere Gefängnisstrafe kriegen."
,, Ach was", werfe ich väterlich ein ,,, Zuchthaus ist die wahre Liebe. Gefängnis ist was für kleine Gauner. Zuchthaus ist schon richtig. Ich habe als junger Mensch zwei Jahre im Zuchthaus zugebracht. Denke gern an die Zeit zurück. War eigentlich recht nett."
Mein Nachbar faßt mich beim Arm. ,, Nanu? Um Gottes willen. Ich denke, du bist' n Hochpolitischer. Und jetzt bist du auf einmal' n oller Krimineller. Schon mit zwo Jahren Zet in der Jugend. Verdammt noch mal. Man kennt sich bei euch Knastbrüdern doch niemals aus."
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,, Also ich kann dich beruhigen. Paß auf: Ich war als Primaner in Insterburg zwei Jahre beim Zuchthauspfarrer in Pension. Das Pfarrhaus war an die große Mauer des Anstaltsberges gebaut. Von meinem Mansardenfenster aus konnte man gut in den Hof hineinsehen. Na, kurz und gut, da habe ich auch so meine Zuchthauserinnerungen. Zum Beispiel wollte ich mal ein befreundetes Mädchen auf meine Bude locken. Ich erzählte ihr, auf der Mitte des Hofes stände das Schaffot, sie wollte es sehen. Es war aber nur ein erhöhter Beobachterplatz für den Aufseher der Freistunde. Die junge Dame fand jedoch den Anblick so gruslich, daß sie mir trostbedürftig in die Arme sank."
Nun bin ich schon mitten in den Zuchthauserinnerungen aus meiner Jugend und erzähle weiter: ,, Damals schrieb ich ein Trauerspiel, es ist sogar noch während meiner Zuchthauszeit am Insterburger Stadttheater aufgeführt worden. Die Berliner Presse, und zwar gerade das Blatt, dessen Chefredakteur ich später einmal werden sollte, machte sich über die Aufführung unter der Spitzmarke, Auch eine Schülertragödie lustig. Aber das hinderte meine Bühnenheldin, die Römerin Flavia, nicht, in meiner Zuchthausbude ihren Tee zu nehmen.
Unter den Häftlingen der Strafanstalt war damals ein Schauspieler, ein Künstler von Rang, der einen Meineid geschworen hatte, um eine geliebte Frau vor Schmach zu bewahren. Das imponierte mir gewaltig, und ebenso entzückte mich sein schmetterndes Organ. Er mußte mir die Heldenrollen, die ich in Jamben gegossen hatte, deklamatorisch verlebendigen. Allerdings konnte ich ihn nicht nach Belieben zu mir rufen lassen, aber er hatte sich im Zuchthaus als Fachmann für elektrische Klingelleitungen ausbilden lassen. Sobald im Anstaltsrevier
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