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seines Scheitels und seines teuer eingehandelten Auges zu überwachen.
Meine Verdrießlichkeit steigert sich immer häufiger in den Wunsch hinein, als unwiderruflich Verrückter aus der trüben Verantwortung dieses Daseins zu fliehen. Nur fort von hier, heraus aus diesem Medusentempel, gleichviel wohin!
Ich kann die geschlängelten, gifttropfenden Platanenäste vor meinem Fenster nicht mehr sehen, womöglich werde ich nächstens vor den Schlangen knien müssen. Ach, wenn das doch erst soweit wäre! Ich will in die Klapsmühle, ich bin ein Hofnarr der Hitlerei, das ist mein Ernst. Jawohl, ich will im Narrenhaus untertauchen, denn die gewöhnliche Welt ist zum Tollhaus geworden. Mutter, wo bist du?
Dr. Büttenberg läßt mich holen, gut, ich bin gerüstet, heute werde ich mich so benehmen, daß er mich morgen ins Irrenhaus schaffen läßt.
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Der Herr Obermedizinalrat ist die Freundlichkeit selbst.
,, Also, mein lieber Doktor", sagt er einladend ,,, machen Sie sich's bequem, tun Sie, als ob Sie zu Hause wären. Ich möchte mich mal mit Ihnen über einige Dinge unterhalten, die mir bei der Lektüre Ihres, Hindenburg ' durch den Kopf gegangen sind. Also, Ihr Hindenburg ' hat mich vier Abende gefesselt.- Hochinteressant, wie Sie Ihr eigenes Erleben in Geschichtsdarstellung umsetzen. Sie sind ja doch mal Hindenburgs Helfer gewesen. Nun sagen Sie mir aber vor allem eins: wie kamen Sie eigentlich zu der scharfen Ablehnung Hitlers , wo doch der von Ihnen verehrte Hindenburg seinen Reichskanzler Hitler zum Nachfolger bestimmte?"
Was soll ich ihm auf diese Gescheitheit erwidern, ich bin doch hier kein Supergehirn aus dem Hauptquartier, nur ein verzweifelter Todeskandidat, der ins Irrenhaus flüchten will.
Aber geht der sicherste Weg ins Haus des Wahnsinns nicht über die ganze Wahrheit? Ich werde die Wahrheit reden, da muß man mich im Dritten Reich für verrückt halten. Nur ganz kleine Kinder und Irrsinnige wagen in Hitlers Landen auszusprechen, was ist.
,, Herr Obermedizinalrat", erwidere ich mit Eindringlichkeit, ,, es ist ja gar nicht wahr, daß Hindenburg Hitler zu seinem Nachfolger wünschte. Bis in seine letzten Lebenstage hinein erklärte er, daß er die Entscheidung über seine Nachfolge Gott anheimstellen müsse. Er nannte Hitler immer nur den böhmischen Gefreiten, ich schwöre es Ihnen."
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