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lag, sondern in solchen von Häftlingsärzten, also Fachleuten aus allen Gebieten der Medizin. Unter ihnen befanden sich zahlreiche tüchtige Chirurgen, Internisten, Spezialärzte und Röntgenologen, die, da sie ja selbst Häftlinge waren, für das Wohlergehen ihrer Patienten in einer wahrhaft vorbildlichen und positiven Weise Sorge trugen. Durch die großzügige Zu- wendung von Medikamenten, Verbandstoffen, hochwertigen Nahrungsmitteln und dergleichen von seiten der norwegischen Häftlinge— denen wir in jener Zeit unendlich viel Gutes zu verdanken hatten— konnte nun das Krankenbehandlungs- wesen in einer wirklich fruchtbaren und erfolgversprechenden Form gehandhabt werden. Die Mortalität des Lagers, die sich jahrelang auf einer erschreckenden Höhe gehalten hatte, sank zusehends ab, Auf einen Durchschnitt von täglich nur drei Todesfällen herabgemindert, nahm sie die Furcht vor dem Krankwerden von uns. Kein„eiserner Gustav“ störte mehr die für den Heilprozeß so notwendige Ruhe des Kranken, kein„Dr, Grausam“ hielt mehr seine Ordinationsstunde im Freien ab, es wurden zunächst keine tödlichen Spritzen mehr verabreicht und keine Häftlinge mehr zu wissenschaftlichen Experimenten mißbraucht. Der bereits vorgeplante Ausbau einer eigenen„Skelettiereinrichtung“ wurde ad acta gelegt, kurz, man konnte ohne die bereits zum Trauma gewordene Angst vor dem Krankenbau krank werden und auf eine Wiederherstellung rechnen. Unter der tüchtigen und mensch- lich einwandfreien Führung des Krankenbauältesten George Wieber arbeitete ein Stab von deutschen und ausländischen Ärzten und Pflegern Tag und Nacht für die sanitäre Betreu- ung des Lagers, die bald eine solche Höhe erreichte, daß selbst SS-Angehörige es in zahlreichen Fällen vorzogen, sich von Häftlingsärzten, anstatt von ihren eigenen Truppenärzten, behandeln zu lassen.
Gegen Ende des Jahres 1943 erwirkte uns der inzwischen zu einer weitläufigen und sehr präzis arbeitenden Behörde aus- gewachsene„Arbeitseinsatz“ eine weitere Vergünstigung in Form von Prämienscheinen, die Geldeswert besaßen und bis zur Höhe von 40 Reichsmark monatlich für den einzelnen an die Häftlinge ausgegeben wurden. Es lag ein nicht zu unter-
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