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an Lungenentzündung erkrankt waren, erst eine Zeitlang ans Tor zu stellen, wo der Wind besonders heftig blies und das Seinige mit zur baldigen und endgültigen Heilung der Betreffenden beitrug.
Auch im Inneren des Reviers herrschten bedenkliche Zustände. Es gab hier keine fachlich vorgebildeten Pfleger, keinen sachkundigen Sanitäter, keinen wohlwollenden Arzt Es wurde viel mit Injektionen gearbeitet, an deren Folgen die Menschen dahinsiechten und schließlich starben. nicht sehr gute Beziehungen zu einem der hier diensttuenden Pfleger besaß, tat besser, sich auf eigene Faust gesund zu kurieren.
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Für Juden und Ostvölker bedeutete der Krankenbau fast ausnahmslos die Endstation ihres Lagerlebens. Schon die Aufnahme in das Revier war mit den größten Schwierigkeiten verbunden, denn sie setzte ein stundenlanges Stehen vor der Ambulanzbaracke voraus. Wer nicht hohes Fieber nachweisen konnte, wurde wieder zurückgeschickt. zur Amputation letzungen geringfügiger Art führten oft ganzer Gliedmaßen. Die vernachlässigten Wunden gingen in Brand über, und die schmutzstarrenden Verbände bildeten eiternde Infektionsherde. Kranke, die sich nicht mehr auf den Beinen halten konnten, kamen auf einen jener schauerlichen Massenblocks, die hinter den Paradebauten des Reviers, in denen sich die Ambulanz, die Operationssäle, die Röntgenstation, Zahnstation und die Büroräume befanden, den eigentlichen Krankenbau ausmachten, nämlich jenen Komplex trostloser Baracken, in denen die Kranken zu Hunderten mangels Pflege und Nahrung umkamen. Hier herrschten Zustände, die jeder Beschreibung spotteten und die erst eine Besserung erfuhren, als gegen Ende des Jahres 1943 auch Häftlingsärzte im Krankenbau zugelassen wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Kranken ausschließlich von Laien oder SS - Ärzten behandelt.
Schuld an solchen Zuständen trug natürlich nicht ein Mangel an Medikamenten oder Verbandstoffen. Diese Dinge waren alle reichlich vorhanden, wie überhaupt die ganze klinische
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