Wie unglücklich waren jene zu ,, Verbrechern" gestempelten Menschen in ihrem Unverstandensein, wie schmachvoll empfand der eine oder andere sein Dasein, als man ihn zum ,, Untermenschen" stempelte!
War es da einerseits Wunder zu nehmen, daß sich viele in ihrer bedrängten, furchtbaren Lage freiwillig meldeten, als man ihnen auf diese Weise die Wiedererlangung ihrer persönlichen Ehre und die damit verbundene Auslöschung ihrer mehr oder weniger ruchbaren Vergangenheit anbot? Sie waren politisch unreif, um ihr Denken und Handeln in dieser Hinsicht dialektisch bestimmen zu können.
Auf der anderen Seite spekulierte man seitens der SS auf den Selbsterhal tungstrieb des Menschen und trieb ihn also in eine Situation, in die sich der einzelne niemals freiwillig begeben hätte. Es sei dabei abgesehen von früheren Vorfällen, wo man einfach eine Anzahl solcher Häftlinge bestimmte, bei der SS mitzumachen oder zu sterben!
Als nun die SS - Führung merkte, daß dem erneuten Aufruf kein poli. tischer Häftling nachkam, glaubte sich der letzte Kommandant von Buchenwald , Pister, berufen zu fühlen, diese von der Notwendigkeit ihres persönlichen Einsatzes für den nationalsozialistischen Wahnsinn überzeugen zu müssen, wobei er in erster Linie auf die weniger politisch gereiften Kameraden spekulierte.
Wenn aber dieser verbrecherische Dummkopf geglaubt hatte, sie durch seinen Appell an ihren Charakter, ihr Beharrungsvermögen, ihre edle Gesinnung und ihr Solidaritätsempfinden mit dem deutschen Volk in heuchlerischer Weise für die Pläne eines Himmler gewinnen zu können, bewies er damit seine politische Idiotie.
Wenn wirklich einer von diesen zum SS- Dienst ,, geworbenen" Kameraden in geistiger Verblendung geglaubt hatte, auf dem sogenannten., Felde der Ehre" als anständiger Soldat seine Ehre wiederherstellen zu können, so hatte er sich doppelt geirrt.
Diese betrogenen Menschen wurden vielmehr in die berüchtigte SS - Sonderformation Dirlewanger eingereiht, die unter brutalster Führung alter aktiver SS - Leute Greueltaten, wie blutige Terrormaßnahmen in dem von len Nazis geraubten Ausland, radikalste Unterdrückung von Partisanenaufständen und Massenerschießungen desertierter und aufständisch gewordener Wehrmachtsangehöriger befehlsmäßig auszuführen hatte
Man sieht auch hier wieder, was für leibhaftige Teufel diese Machthaber von einst waren, wie sie auf allen Registern menschlichen Empfindens zu spielen verstanden, oft so gut, daß sich mancher von ihren Sirenenklängen irritieren ließ und damit seinen Untergang selbst besiegelte.
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Die Not wuchs und mit ihr die Furcht vor dem ungewissen Ende.
Die Kraftlosigkeit steigerte sich von Tag zu Tag, und die anfangs erzielte
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