sein, wenn man als in die Gruft Verdammter vom Schicksal gerettet wird. Man vergißt dann wohl bald das Äußerliche, wird aber immer wieder daran erinnert.
Der fünfte Tag brach an. Frühes fahles Licht drang durch die Spalten der Zelle, die mit Brettern verdunkelt war. Aus unergründlicher Ferne hörte ich auffallende Meldungen und um mich, in mir wurde es unheimlich. Das Blut rollte wie Kugelreihen in einem Rohr. Meine Pulse hämmerten und mein Herz krampfte sich zusammen. Hinter meiner dumpfen Stirne arbeitete es, als seien Turbinen in Gang.
Immer näher hörte ich die Schritte der Kommenden. Kurze Fragen, kurze Antworten.
Als die Spannung ihren Höhepunkt erreicht hatte, stand die Gruppe vor meiner Zellentür. Ich begab mich mit langen Schritten zur Wand gegenüber. Kaum angelangt, konnte ich genau bemerken, daß man den Schieber vom Lugloch vorsichtig und lautlos wegschob.
,, Jetzt wirst du beobachtet", sagte ich mir.
Da man sich draußen auffallend ruhig verhielt, da kein Atemzug zu hören war, begriff ich, daß man von mir etwas wollte, daß dieses seltsame Spiel sich um mich drehte. Immer deutlicher vernahm ich das Pochen in meiner Brust, immer ungleichmäßiger, aufgeregter pulsten meine Schläfen. Kalt rollte es über meinen Rücken! Durch die Muskeln meiner Oberarme zuckte es. Nicht mehr mein Wille beherrschte mich, sondern etwas Fremdes, Gigantisches beeinflußte mein Dasein. Die Haut meines Schädels zog sich fast frierend zusammen, als schälte sie sich von Bein und Fleisch. Als dieser Zustand sich bis zum Unwohlsein gesteigert hatte, klirrte ein Schlüsselbund an meiner Tür. Diese sprang auf und vor mir stand der Reichsführer- SS und Chef der Polizei- Himmler!
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Ich meldete, wie befohlen war: ,, Häftling Nr. 478 in Untersuchung!", da ich nach der Wiedereröffnung des Lagers, wie alle in Dachau Gebliebenen, eine neue Nummer bekommen hatte. Bald. hätte ich meine alte Nummer gemeldet, Himmler merkte aber die schnelle Ausbesserung nicht oder wollte davon keine Notiz nehmen. ,, Warum?", fragte er mich.
,, Das weiß ich nicht!", gab ich kurz zur Antwort. ,, Dein Arbeitskommando ist?"
,, Botanischer Maler auf der Plantage!", röchelte ich, während ich stramm stand, obwohl ich mich kaum mehr auf den Füßen halten konnte, was Himmler wohl beobachtet haben mußte.
Mir war, als fiele ich einmal nach vorn und einmal nach hinten. Ich dürfte wie ein aufgestelltes Brett im leisen Wind gewankt haben.
Nun befahl er mir, mit ihm zu kommen. Ich zog schnell meine zerrissenen Schuhe an und schritt, ohne sie zu schnüren, vor den hinter mir gehenden SS- Offizieren, die von drei Männern mit Maschinenpistolen im Anschlag begleitet wurden. Wir gingen den
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