ein und Zigaretten auf, boten mir einen Sitz an und plauschten mit mir
über verschiedene Dinge, die mit Vernehmung überhaupt nichts zu und da sie tun hatten. Für mich war ihr Benehmen eine Erholung. Ihr Verhals Landes en wies deutlich darauf hin, daß selbst im nationalsozialistischen mich auch Deutschland , besonders in der Wehrmacht , auch gesunde Ansichten behandelt Fuß gefaßt hatten. Ihr Kommen war begründet, da in der österir sehr gut reichischen Wehrmacht verschiedene Anhänger meiner Bewegung ch äußers ganze Arbeit geleistet hatten. Die Vernehmung dauerte vier Tage. der überall Sie verlief ohne Grobheit, ohne Zwischenfall.
zeichen der
t schlimm
Während dieser schlimmen Tage nahm ich aus dem inzwischen zerlumpten Anzugfutter mein in der Polizeizelle geschriebenes druck, dal Manuskript. Ich las es öfter durch und erinnerte mich zu gern an archgeführt diese göttlichen Stunden.
estapo ton Von neuem bekam ich Sehnsucht nach Papier . Ich wollte ja Bitten oder wieder schreiben! Den Bleistift hatte ich noch, aber das Papier
die Haus fehlte.
er Gestapo Mich peinigte immer wieder die Frage, warum ich denn eigentwurde. lich diesen erbitterten Kampf führte? Ich war doch in erster ubte, eine Linie Musiker, wollte von Politik gar nichts hören und wußte er auf Ver diese Einstellung von der mir aufgezwungenen Notwendigkeit, Sie wurde Politik zu betreiben, genau zu unterscheiden. Mein ganzes Leben, mmen um das nun einen neuen Abschnitt begann, sträubte sich gegen ei Gestapo diese fremden Eindringlinge! Wenn sie auch ähnlich sprachen und et worden als sogenannte ,, Retter" und ,, Aufbauer" gekommen waren usgestattet half alles nichts! Ich hatte sofort die Überzeugung, daß ihr Herz tsausdrud anders sei, daß sein Schlag mit dem unserer Herzen nicht Schritt Art grobe halten konnte. Sie sind nicht nur nicht Musiker, sondern Maschinen, auf Grund nicht Retter, sondern bedenkenlose Diebe.
wie eine
es
Welche Kämpfe spielten sich in meinem Innern ab, welche ete ich kun Widersprüche schrien gegen mich und dann wieder gegen die Räute. Sie ver ber meiner Freiheit, gegen die Unterdrücker meines viel geliebten mund klei Österreich ! Wie oft versuchte man, mich bei den Vernehmungen würde. Da ,, aufzuklären", mir klar zu machen, daß auch wir Österreicher mein öster Deutsche seien, wie oft hielt man mir mein musikalisches Talent vor, hin, daß si um darauf hinzuweisen, daß ich gerade in diesem Staat gebraucht en würden werden würde. Man wisse von meinen Konzertreisen als siebzehnas heißt in jähriger Junge nach Italien und in andere Länder, man habe von de, was id meinen Erfolgen gehört, und verstehe nicht, daß ein so begabter junger Mensch sein ganzes Leben einer vollkommen irren Idee verest und liel schreiben und damit zugrundegehen wolle.
ging.
,, Gerade für Sie", sagte man ,,, sind jetzt die Tore geöffnet, eben fahren, was jetzt sucht man schöpferisch- schaffende Jugend!"
ließen mid
Ich vernahm die Worte und mein musikalisches Ich horchte auf. Mich lockte das Publikum, ich hörte den Applaus durch alle
ließen mid Säle rauschen und sah das tobende italienische Volk vor mir, als es warteten meine ersten Kompositionen hörte. Wie göttlich war das, wie klagte
2009
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