l7jäáhriger einziger Sohn von den Eltern fort nach Auschwiß geschaîft wurde.
Nicht vereinzelt ist auch folgender Fall: Eine Berliner Germanistin, Professor(in) Agathe Lasch , wurde zum Abtrans- port angesetzt, ihre beiden Schwestern sollten in Theresien- stadt verbleiben. Die Geschwister wollten sich im Leben und Tod nicht trennen und deshalb baten sie die SS.-Kom- mandantur alle drei, zum Abtransport angeseßt zu werden. Man gewährte diesen Wunsch, und sie sind verschollen.
Berger fiel es auf, wie viel Augenleidende und Blinde mit und ohne Führer über die Straßen gingen. Er bat einen Ärzt um nähere Auskunft hierüber, und dieser erklärte ihm: „Augenleiden sind hier sehr verbreitet, und es werden täglich Hunderte behandelt, die an Entzündung der Augen erkrankt sind. Bedenken Sie auch die zahlreichen Kriegs- blinden, die man hierher geschafft hat, und vergessen Sie nicht, daß viele, bevor man sie verhaftete, Selbstmordver- suche durch Gift unternommen haben, in deren Folge CES Erblindung entstehen kann.”


