in dem sie glückliche Jahre verlebt hatte. Berger stand im fünften Jahrzehnt seines Lebens, als er im Westen Berlins Büro und Wohnung nahm.
Um diese Zeit feierte er das Fest des fünfundzwanzig- jährigen Bestehens als Bauunternehmer. Er hatte die Genug- tuung, hierbei festzustellen, welcher Beliebtheit er sich s0- wohl in den Kreisen der Berufsgenossen als auch bei den Behörden erfreute. Das Jubiläum gab Anlaß zu verschiedenen großen Stiftungen, von denen die Errichtung einer Pensions- kasse und eines Erholungsheimes für Angestellie und Ar- beiter hier erwähnt seien.
Nach der Feier fuhr das Ehepaar für einige Wochen auf Ferien in die Schweiz . Man quartierte sich in einem Berghotel ein, das hoch über den blauen Alpenseen eine hinreißende Aussicht auf die Berge der ewigen Schneeregion mit ihren Gletschern bot. Die untergehende Sonne vergoldete die Zacken und Spitzen des Hochgebirges und stimmte die Menschen zu andächtiger Sammlung. Unter dem Berghotel lag ein kleines Alpendorf, und während das Ehepaar auf den Weg hinunterblickte, bewegte sich die Straße hinauf im KAbendfrieden unter dem Geläut der Kirchenglocken ein Leichenzug. Chorknaben mit Kerzen in den Händen schritten
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