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Julius Berger und das Dritte Reich / Bruno Marcuse
Entstehung
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zu Ende. Mit dem Gedanken, hier Geld zuzusetzen, habe ich mich abgefunden, zumal ich gleichzeitig einen guten und vollständigen Gerätepark für solche Unterwasserarbeiten er­werben konnte und mir ein Personal heranziehe, das für einen neuen Zweig meines Unternehmens geeignet ist. Ohne Lehrgeld geht es nun einmal nicht im Leben."

Großzügig war Julius Berger, wie wir sehen.

Die Erfahrung sollte ihm später recht geben. Eine ganze Reihe von Stromregulierungsarbeiten, Hafen- und Kanal­bauten waren in der Folge auszuführen und gaben Berger Gelegenheit, seinen ersten Verlust wieder auszugleichen. Sein Arbeitsgebiet beschränkte sich längst nicht mehr auf das östliche und nördliche Deutschland . Sein Unternehmen war inzwischen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wor­den und baute bereits Eisenbahnstrecken und Tunnel­anlagen im Rheinland und in Süddeutschland. So ergab es sich von selbst, daß er den Sitz seiner Gesellschaft von Bromberg nach Berlin verlegte, nach dem Brennpunkt des deutschen Verkehrs, an dem sich auch die meisten Zen­tralstellen der Reichs- und Staatsbehörden befanden. Nur ungern gab die Familie ihr schönes Heim in Bromberg auf,

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