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Julius Berger und das Dritte Reich / Bruno Marcuse
Entstehung
Seite
21
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Er setzte sich mit der Bromberger Bank in Verbindung, er­hielt von dieser die notwendigen Kredite, baute nach einem großzügigen Plane die Straßenzüge und Plätze, sorgte für Kanalisierung, Beleuchtung, Pflasterung und errichtete für eigene Rechnung ein Dutzend Häuser für je zwei oder drei Familien. Er zog selbst in eines derselben. Bald fand sein Beispiel Nachahmung. Weitere Neubauten mußten laufend hergestellt werden, um der steigenden Nachfrage genügen zu können. Es gehörte zum guten Ton, in dieser Gegend zu wohnen. So war zum Tiefbau ergänzend der Hochbau getreten und gleichzeitig die Begabung Berger's in Finanzierungsfragen erwiesen. In seinem behaglichen Heim, dem ein Garten nicht fehlte, spielten zwei niedliche Töchter, und eine glückliche Frau waltete darin als Mutter und Gattin. Man sah Freunde und Kollegen bei sich, man begann zu repräsentieren und empfing bei besonderen An­lässen Vertreter der Stadt und der Regierung bei sich. Berger stand jetzt im vierten Jahrzehnt seines Lebens, eine neue Epoche des Erfolges war für ihn angebrochen.

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