So innig hab' ich dich noch nie geliebt, So sehend nie dein süßes Bild genossen
Wie jetzt von fern. Der Kreis, der uns umgibt, Hat sich zu sanftem Schutz um dich geschlossen.
Die rauhe Nähe, die sich stößt und reibt, Fiel von uns ab und kann nicht mehr verwunden. Im Bild, das meinem innern Blick verbleibt, Hab' ich dein tiefstes Wesen erst gefunden.
Deine Wege, deine Wälder,
Braunes Hügelreich,
Und das Rauschen deiner Felder
Nichts ist ihnen gleich.
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Zieh' die Füße, müd' zum Sterben,
Durch der Fremde Sand;
Doch mein Herz bleibt deiner herben Schönheit zugewandt.
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