an die man bisher nur denken durfte. Der bisherige erste Lagerälteste, unser Genosse Eiden, der die Verantwortung der letzten Tage so tapfer getragen hatte, verlas einen Aufruf des internationalen Lagerkomitees und gab die Gefühle des Dankes des gesamten Lagers gegenüber seinen Befreiern Ausdruck.
Als Vertreter des Abschnittskommandeurs der amerikanischen Armee antwortete ein amerikanischer Leutnant: ,, Ich begrüße euch und beglückwünsche euch zu eurer Befreiung. Ihr habt durch eure Leistung. unseren Kampf unterstützt und bildet einen starken Stützpunkt unserer gemeinsamen Sache. Ich hoffe, daß ihr bald nach Hause zurückkehren könnt...!
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Am 19. April 1945 fand die Trauerkundgebung für die 51000 Toten von Buchenwald statt. Ein großes Ehrenmal war auf dem Appellplatz errichtet. Die Blocks und Baracken waren mit Fahnen und Transparenten geschmückt. Die Fahnen fast aller Nationen wehten im Winde und zeigten, daß die Völker auch friedlich nebeneinander leben können. Unter den Klängen ihrer Nationallieder marschierten die Nationen auf: Russen, Polen, Tschechen, Jugoslawen, Österreicher, Ungarn , Rumänen, Bulgaren, Griechen, Amerikaner, Engländer, Deutsche , Franzosen, Italiener, Spanier, Belgier, Holländer und Luxemburger . Unter den Klängen der Internationale marschierten die gemischten Blocks auf.
21000 marschierten zum Gedächtnis von 51000 toten Kameraden. Die Fahnen wurden vor dem Ehrenmal aufgestellt und neigten sich zum Gruß. Der Vorsitzende des internationalen Komitees, unser Genosse Walter Bartel, eröffnete die Kundgebung. Mit entblößtem Haupt gedachten wir der Toten. Dann verlasen Mitglieder des internationalen Komitees jeder in seiner Sprache den Aufruf:
Kameraden!
Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von den Nazibestien und ihren Helfershelfern ermordeten 51000 Gefangenen.
51000 erschossen, gehängt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet.
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