Druckschrift 
Das war Buchenwald! : ein Tatsachenbericht / herausgegeben von der Kommunistischen Partei Deutschlands, Stadt und Kreis Leipzig ; zusammengestellt und bearbeitet von Rudi Jahn
Entstehung
Seite
117
Einzelbild herunterladen

reschla- freiung

n Häft- fangen- bisher r Hölle

je nicht ‚hießen. wieder n, glau- en Jah- d findet r Mann, ite Frau

nde. Die

Nr. 5495 komitees

iner An [acht im nommen

nsgefabt un ofen demand nen Na- e getrol- nen Te näischen ler Reste h auszu alte UM

[ber dem

ai ;

Aufmarsch der Buchenwalder Antifaschisten

Lager auf allen Baracken wehten die Fahnen der europäischen Na- tionen, und die roten Freiheitsfahnen kündeten den Anbruch einer neuen Epoche der Freiheit für unser armes, vom Faschismus vergewal- tigtes und mißhandeltes Europa . Der Wind einer jungen Freiheit wehte veıheißungsvoll durchs Lager.

Der erste Freiheitsappell

Als erste Maßnahme wurde sofort mit der bisherigen Praxis der SS - Lagerführung gebrochen, die gesamten Insassen des Lagers morgens und abends zu bestimmter Stunde auf dem Appellplatz zum sogenann- ten Zählappell zu befehlen. Tausenden von Häftlingen hatte in den vergangenen Jahren das oft drei- bis vierstündige nutzlose Stehen im Wind und Regen, in sengender Hitze, in Frost und Schnee das Leben gekostet oder die Gesundheit zerrüttet. Damit war jetzt ein- für alle- mal Schluß. Am 12. April fand der erste Freiheitsappell und damit zugleich auch der letzte Appell im Lager statt. Dieser erste Freiheits- appell war ein sichtbarer Ausdruck eines neuen Abschnittes der Ge- schichte des Lagers.

Mit wuchtigen Schritten und erhobenen Köpfen, ganz anders als all die Jahre hindurch, die Lieder der Heimat auf den Lippen, so mar- schierten die einzelnen Nationen auf. Die Lagerkapelle spielte Lieder,

Fur