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Auf diese Weise lernten die SS - Verbrecher, die sich Ärzte nannten, die Technik des Injizierens, und auf ähnliche verbrecherische Art operierten sie auch Blinddarm, Leistenbrüche u. a. Hätten Häftlingspfleger nicht so gut achtgegeben, dann wären die Zahlen der nach Operationen Gestor benen noch viel höher gewesen. Bei diesen Eiseletypen galt eben der Grundsatz, wird der Patient gesund, hat er Glück gehabt, stirbt er, dann hat er Pech gehabt. Auf diese Weise wurden in den Jahren des Bestehens von Buchenwald tausende von unschuldigen Menschen aller Nationen ermordet.
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Block 46 Häftlinge als Versuchskaninchen
zu medizinischen Zwecken!
Block 46 war allen Buchenwalder Häftlingen, die einige Zeit im Lager waren, bekannt. Was darin vorging, wußten aber nur sehr wenige. Block 46 war einer der in Buchenwald üblichen Wohnblocks. Ein grauer, einstöckiger Steinbau. Ein Schild war unten an der Tür des doppelten Stacheldrahtzaunes angebracht, mit der Aufschrift:
,, Achtung! Infektionsgefahr! Eintritt nur mit Genehmigung des leitenden Arztes." Unterschrift: SS- Stubaf. Dr. Ding.
Dieser Herr Dr. Ding, bei meiner Ankunft in Buchenwald 1938 SSUstuf. und Lagerarzt, war ein brutaler, unfähiger und affektierter Fatzke, dem der Sitz einer sehr eleganten Uniform wichtiger erschien als die ganze medizinische Wissenschaft. Ja, sauber und wohlriechend war dieser Dr. Ding immer.
Eigentlich zu sauber und wohlriechend für das dreckige und mörderische Geschäft, das er ausübte. Aber das hatten alle diese Schurken gemeinsam, daß sie nach Parfüm dufteten, elegant gekleidet und trotzdem gemeine, dreckige Mörder waren.
Was war denn nun eigentlich in diesem Block 46 los, was machte man dort?, werden viele voll Ungeduld fragen. Nun, ich will ihnen darauf Antwort geben.
Block 46 war nach seiner amtlichen Bezeichnung eine sogenannte Flecktyphus- Versuchsstation des SS - Hygiene- Institutes. Die ,, Arbeit" lief dort immer in mehreren Versuchsreihen. Es waren 5 solcher Versuchsreihen, in jede dieser Reihen gehörten 8-10 Häftlinge. Auf Antrag des Dr. Ding wurden jene Häftlinge vom Reichskriminalamt in
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