Berlin aus dem Häftlingsbestand des Lagers, dieser sogenannten Versuchsstation zum Experimentieren zur Verfügung gestellt. Die Häftlinge bekamen am Abend, wenn sie von ihrer Arbeitsstelle kamen, mit den nichtssagenden Worten Bescheid: ,, Du mußt dich morgen früh nach dem Appell beim Häftlings- Krankenbau melden". Von dort wurden diese Unglücklichen in den Block 46 gebracht. Jetzt begann nun nicht etwa gleich dieses Experiment. O nein, welche Ironie des Schicksals, jetzt wurden sie erst einmal gefüttert mit Vollmilch, Weiß- und Schwarzbrot, guter Butter, Margarine, Diät-, Hauskost usw. Damit wurden diese entkräfteten Häftlinge erst einmal auf einen normalen Körper- und Ernährungszustand gebracht, d. h. für diese Versuche brauchbar gemacht. Weil man medizinische Versuche ja nicht an schwachen und unterernährten Menschen vollziehen kann. Tiere, an denen man vor dem Hitlerregime diese Versuche vornahm, mußten ja auch gesund und gut genährt sein. Ich bitte mich richtig zu verstehen, man ernährte diese Häftlinge vor den Versuchen nicht etwa besser, weil ihr körperlicher Zustand ein so schlechter war, sondern weil sie für diese Versuche in einem so schlechten Zustand nicht zu gebrauchen waren. Wenn diese bedauernswerten Menschen nach einigen Wochen wieder wie normale Menschen aussahen, begannen die Versuchsreihen, und das ging ungefähr folgendermaßen vor sich:
4 der vorhandenen 5 Versuchsreihen, also 40-50 Menschen, wurden infiziert, d. h. ähnlich wie beim Impfen mit einem Messer, das vorher in hochvirulente Flecktyphusbakterien getaucht wurde, übertrug man die Krankheit. Diese 40-50 Mann hatten vorher schon die verschiedensten europäischen Fleckfieberseras injiziert bekommen. Am Verlauf der Krankheit stellte man die Wirkung des einzelnen Serums fest. Benutzt wurden ein dänisches Präparat, ein französisches, ein bekanntes deutsches, aus Läusedärmen hergestelltes und noch ein deutsches in Buchenwald aus den Lungen injizierter Kaninchen erzeugtes Präparat.
Um einen Vergleich zu haben, wurde die 1. Versuchsreihe, also 10 Häftlinge, manchmal auch mehr Mann, infiziert und bekam keinen Serumschutz. Die Menschen dieser 1. Reihe starben alle, die mit dem dänischen Serum versehenen zu 70-80%, mit dem französischen zu 30-40%, mit dem bekannten aus Läusedärmen hergestellten zu 40-50%, und mit dem in Buchenwald erzeugten Präparat lag die Sterbeziffer zwischen der des dänischen und des deutschen Präparates.
Die Überlebenden der Versuchsreihen, durch 8-10 tägiges Fieber bis 40,5° völlig heruntergekommen, werden nun wieder gut ernährt, um
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