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eine große Zimmerei und Malerwerkstatt. Bis zur Zerstörung durch den Luftangriff arbeiteten dort rund 2000 Häftlinge.
Vom Lagertor aus erstreckte sich bis zur Straßenkreuzung der Carachoweg, an dem die wichtigsten Verwaltungsgebäude und die Wohnbaracken des SS- Kommandanturstabes lagen.
Diese Straße trug ihren Namen mit Recht nach dem wahnsinnigen
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Blick vom Postenweg nach Norden
Tempo, in dem sie und die dort liegenden Gebäude erbaut werden mußten. Caracho stammt aus den faschistischen Konzentrationslagern Italiens und heißt auf deutsch etwa Tempo, Eile, Bewegung. ,, Im Caracho" schrien die SS - Leute, und nur zu schnell lernte jeder Zugang, was darunter zu verstehen war. Diese Anlagen wurden schon im ersten Jahr des Bestehens von Buchenwald angelegt, und jedem Häftling, der damals dabei war, werden die Schläge, das Blut, der Schweiß, die Schmerzen, die Müdigkeit und die Erschöpfung, die der Bau gekostet hat, unvergessen bleiben. Als nächstes wurden die Hundertschaften gebaut, zweistöckige Kasernenbauten, in denen vor dem Krieg je eine Hundertschaft des Totenkopfverbandes ,, Thüringen " untergebracht
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