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vielen von uns die Filme machten, bedeutete die Kinohalle selbst keine Stätte ungeteilter Heiterkeit. Oft wurde die Halle auch für andere° Zwecke benutzt. Hier wurden Massenzugänge untergebracht oder nachts vor dem Abtransport die großen Transporte gesammelt, die oft zu schwerer Arbeit oder gar zur Vernichtung in andere Lager abgeschoben wurden. Noch ehe die ersten Filme liefen und noch lange Zeit nach der„Eröffnung“ wurden auf Anordnung des Kom-
Teil des kleinen Lagers von einer Krankenbaracke aus gesehen
mandanten Koch in der Kinohalle die grausamsten Lagerstrafen vollstreeckt Der Bock hatte dort jahrelang seinen ständigen Platz, und das Stöhnen und Schreien der Gefolterten erfüllte oft den Raum.
Zwischen der Kinohalle und der untersten Reihe der Steinblocks erstreckte sich quer durch das ganze Lager vom Revier im Westen bis zur Gärtnerei und der Kläranlage im Osten das sogenannte„Kleine Lager‘, für die Masse der Häftlinge wohl die furchtbarste Einrichtung. Dort sind buchstäblich tausende Menschen inmitten einer eng zusam- mengepferchten Masse von Mitgefangenen, einsam, unbeachtet und kaum gepflegt, gestorben, und dort sind unter den fürchterlichsten Lebensbedingungen Zehntausende zu einer Stufe stumpfen und bru- talen Tierseins herabgedrückt und erniedrigt worden, deren Nachwir-
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