Gegenüber des Krankenbaus war im Sommer 1941 eine große hölzerne Halle aufgestellt worden, die vorher außerhalb des Lagers als Turnhalle für die SS gestanden hatte. Im Herbst 1941 wurde sie zum erstenmal für Kinovorstellungen benutzt und seitdem galt sie als Kinohalle schlechthin, wenn sie auch oft für ganz andere Zwecke benutzt wurde und die Vorstellungen viele Monate hindurch ausfielen. Einzelne Häftlinge hatten das Geld für einen Schmalfilmapparat gespendet,
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Inneres einer Baracke im kleinen Lager
und nach langem Zögern hatte sich die Lagerführung endlich bereitgefunden, das Material zum Einbau der notwendigen Einrichtungen zu bewilligen. Handwerker hatten es übernommen, sie in ihrer Freizeit einzubauen, und die Häftlinge der Photoabteilung übernahmen neben ihrer sonstigen Arbeit die Vorführung der Filme und die Organisation der Veranstaltungen. Die SS fand sich bereit, in gewissen Abständen Filme leihweise zu besorgen und verstand es, sich auf diese Weise eine recht gute Einnahmequelle zu verschaffen. Die alten und meist schon ganz abgespielten Filme, die wir zu sehen bekamen, kosteten etwa 30 bis 35 RM Leihgebühr. Dafür mußten wir anfangs 50 Rpf, später 20 Rpf Eintritt zahlen, was bei einer Gesamtbesucherzahl von wenigstens 10000 eine ansehnliche Summe ergab, die als Reingewinn der SS ungeteilt zugute kam. Trotz der Freude, die
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