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Das war Buchenwald! : ein Tatsachenbericht / herausgegeben von der Kommunistischen Partei Deutschlands, Stadt und Kreis Leipzig ; zusammengestellt und bearbeitet von Rudi Jahn
Entstehung
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gewehr zur Verfügung hatte, das ständig schußbereit ins Lager ge­richtet war. Es ist nicht nur einmal vorgekommen, daß Posten aus Langeweile oder Übermut an ihren Waffen herumgespielt haben oder sonst ohne weitere Gründe Schüsse in das Lager abgaben. 1944 ist auf diese Weise ein russischer Kriegsgefangener erschossen worden, der krank in einer Baracke im Bett lag. Die Kugel durchschlug die dünne Holzwand und tötete den ahnungslosen Gefangenen. Die obere Platt­form der Türme war durch ein Dach geschützt, auf dem sich ein dreh­barer Scheinwerfer befand, mit dem Zaun und Lager abgeleuchtet werden konnten.

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Wachtturm am Zaun

( Die Aufnahmen wurden fast alle nach dem Einmarsch der Amerikaner gemacht)

Der Wachtturm Nr. 1 war größer als die übrigen und befand sich unmittelbar über dem Lagertor. Dieses Torgebäude, das nach dem gleichen Plan aller deutschen Konzentrationslager gebaut worden war, verdient wohl eine besondere Schilderung, da mit seinen Einrichtungen und in seinen Räumen das Schicksal vieler Häftlinge entschieden wurde. Unter dem Wachtturm befand sich eine große Toreinfahrt, die mit einem eisernen Gitter abgeschlossen werden konnte. Auf der Außenseite des Tores stand der Spruch: ,, Recht oder Unrecht- mein Vaterland." In dem Gitter waren von innen die Worte zu lesen:

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