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Häftling oder für die ganze Kolonne, bei der er arbeitete. Zum Ausschachten des Untergrundes für die zahllosen Gebäude und zum Planieren des Geländes zwischen den Gebäuden wurden keine Bagger verwendet. Das Erdreich wurde herausgetragen und zum großen Teil mit Tragen abtransportiert. Die Tragen waren viereckige, oben offene Holzkästen, an denen zwei Tragstangen so befestigt waren, daß sie von zwei Häftlingen transportiert werden konnten. Für Strafkolonnen wurden Kästen in besonders großem Format hergestellt. Wir versuchten uns die schwere Last dadurch zu erleichtern, daß wir Stricke oder Drähte an den Stangen befestigten, die wir über die Schultern und den Nacken legen konnten, um die Last mit dem ganzen Körper zu tragen, wenn die Hände die Stangen nicht mehr halten konnten und die Arme förmlich aus den Gelenken zu reißen drohten. Aber das wurde unter Androhung strenger Strafen verboten und konnte nur heimlich versucht werden, indem wir die Stricke durch die Rockärmel führten. Täglich konnte man so lange Kolonnen mit Tragen im Lagerbereich ihre shwere und traurige Arbeit verrichten sehen. SS - Leute bis hinauf zum Lagerführer sorgten dafür, daß bei längeren Transportwegen die Tragen unterwegs nicht zu oft abgesetzt und die Pausen nicht länger als unbedingt nötig ausgedehnt wurden. Nur an den Baustellen, an denen größere Erdmassen bewegt werden mußten, wurden Kipploren und, in seltenen Ausnahmefällen und immer nur für wenige Wochen, Zugmaschinen für die Loren verwendet. Die Regel war, daß die Loren von uns Häftlingen selbst geschoben werden mußten, Berge hinauf, durch Dreck und Schlamm, der mehr als einmal oben in die Schuhe hineinlief, bei glühender Hitze im Sommer und eisiger Kälte im Winter, bei der die Hände an den kalten Eisenteilen anklebten. In Buchenwald gibt es keinen Sandboden, sondern einen mit vielen großen Steinen durchsetzten Muschelkalk. Die Versteinerungen, die wir öfter darin fanden, wurden achtlos beiseite geworfen, konnten sie uns doch nicht entschädigen für den zähen Schlamm, in den sich der Boden bei jedem Regen verwandelte. Dieser Schlamm klebte an den Händen und am Werkzeug, er verbreitete sich von da über die Hosenbeine und Jacken, beim Steinetragen über die Schultern und Mützen, und drang über die Schuhe an die Hosenbeine, die Socken und Unterhosen. Die Sachen mußten dann nach der Arbeit ausgebürstet werden, falls sie bei Regenwetter überhaupt getrocknet werden konnten. Und wenn wir am nächsten Morgen nach dem Ausmarsch an der Arbeitsstelle ankamen, waren wir schon wieder bis an die Kniee bespritzt und verdreckt.
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