FERN UND EWIG LEUCHTET FRIEDEN

haben aber auch gesehen, wie sie Zeugnis abgelegt haben und stark blieben. Sie wurden gewogen und nicht zu leicht befunden. Wieder macht er eine kurze Pause. Wenn alle diese furchtbaren Vorgänge, diese mensch- lichen Schicksale von unvorstellbarer Grausamkeit und Härte einen Sinn haben sollen, so kann dieser Sinn nicht darin bestehen, daß alle denkenden Menschen der Welt, welche zum christlichen Kulturkreis gehören, diese Geschehnisse empfinden als fremdes Leid, als etwas, was sie nichts angeht. Alle Menschen müssen das kennen lernen, was hier in Deutschland vor sich gegangen ist,- nicht als Sensation oder mit dem überlegenen Achsel- zucken der Selbstgerechtigkeit. Der Gottesglauben dieser Menschen, die sich hier ihrem Schicksal haben stellen müssen, und ihr Beispiel, ob sie haben stehen können, oder ob sie gefallen sind, sind maßgebend für die Menschen der ganzen Welt, sind richtungweisend für die weitere Entwicklung der Menschheit. Die Welt muß wissen, wohin es führt, wenn ein Staat ohne Gott regiert wird. Zu spät haben die Einsichtigen im eigenen Volke und in den fremden Völkern die drohende Katastrophe erkannt. Und das ist der letzte und tiefste Sinn, daß die Menschen nun noch einmal die Möglichkeit haben, sich zu ent- scheiden. Wollen sie weitergehen auf dem Wege des

Materialismus und der Gottferne, der den materiellen

Wohlstand als Ziel, den persönlichen Vorteil, den per- sönlichen Erfolg des einzelnen als oberste Richtschnur