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liegen vor dem Krematorium Hunderte von nackten Leichen. Einige haben wohl noch etwas Leben, scheinen sich zu bewegen. Sie werden von einer Häftlingskolonne neben dem Krematorium aufgeschichtet. Ich erfahre von Horst, daß es der Rest von einem auswärtigen Transport ist, der nach der Räumung des Lagers in Sachsenhausen seit Wochen hierher unterwegs war.
Als ich mit Horst einen Augenblick allein bin, erzählt er mir nähere Einzelheiten. Bei diesem Transport, der etwa zweitausend Mann umfaßte, befanden sich viele Kranke. Dreihundertelf der Schwächsten, von denen die Lagerleitung annahm, daß sie nicht am Leben bleiben würden, wurden ausgewählt. Auf den Befehl des entmenschten Kommandanten hin wurden sie nachmittags an die Wand des Jourhauses gestellt. Dort mußten sie warten. Nachts sank das Thermometer weit unter Null Grad. Nach vielen Stunden ließ man die Unglücklichen in den Duschraum. Während sie sich in den warmen Raum drängten, in der Hoffnung, daß nun ihre Not zu Ende sei, wurden die Duschen mit eiskaltem Wasser in Betrieb gesetzt und die fast erstarrten Menschen dann wieder ins Freie getrieben, wo sie weiter unter Bewachung stehen mußten. Um 1 Uhr nachts waren bereits etwa achtzig gestorben. Dann setzte ein Schneesturm ein Noch viermal wurden die Unglücklichen in der Nacht unter die kalten Duschen getrieben. Etwa fünfzig waren morgens noch am Leben. Sie wurden um 5 Uhr in der Frühe von Wachen erschlagen. Nur ein paar Menschen wurden gleich zu Anfang aus der Masse durch einen
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