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INFERNO

Kein Urteil mich erschrecket, Kein Unheil mich betrübt, Weil mich mit Flügeln decket

Mein Heiland, der mich liebt.

Der treue Heiland stehe Dir jede Stunde und jeden Augenblick bei und trage Dich hindurch, wie er auch mich hindurchträgt mit göttlichem Erbarmen. An den Führer habe ich ein Gnadengesuch gerichtet, wir wol­len's dem Herrn überlassen, wie es ausfällt. Gott kann auch jetzt noch ein Wunder tun und Dir das Leben schenken, wenn es sein Wille ist.

Sollte es Gott aber anders beschlossen haben, so weiß ich, daß Du eingehen darfst in die Herrlichkeit, wo Dein Vater Deiner wartet und wo Jesus Dir den Platz erwor­ben hat aus Gnaden. Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat, das hat Gott bereitet denen, die ihn lieben. Leb wohl, mein liebes Kind, in kurzer Zeit sehen wir uns wieder in der Herrlichkeit. Und bitte für uns, für Deine Geschwister und Deine Mutter, wie wir für Dich bitten. Die Gemeinschaft im Herrn bleibt über Tod und Grab.

Ob ich Dich noch besuchen darf, ich weiß es nicht. Ich habe Herrn Pastor D. gebeten, es mir mitzuteilen. Wie gerne würde ich alles tun, was in meinen Kräften steht, um Dir Deine Lage etwas zu erleichtern, aber es ist ja keine Möglichkeit unter diesen Umständen. Gott , der die Liebe ist und bei jedem Menschenkind weiß, wieviel er auferlegen darf, daß die Last nicht zu schwer werde, legt auch Dir in diesen Tagen Kraft zu.

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