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müssen mir versprechen, viel vorsichtiger zu sein. Sie sind immer noch zu offen und zu gutgläubig. Sprechen Sie nicht so viel! Nach allem, was ich erfahren habe, weiß ich, was Ihnen bevorsteht. Sie müssen auf jede Nieder­tracht, jede Gemeinheit, deren ein Mensch fähig ist, innerlich vorbereitet sein, und Sie dürfen trotzdem den Glauben, daß Gott über Sie wacht, nicht verlieren."- Es ist, als ob die Umwelt des Gefängnisses ihr Grauen verlöre. Ein Mensch spricht zu mir!

, Herr Pfarrer", antworte ich ,,, ich werde nicht zusam­menbrechen und, so Gott will, auch diese Zeit über­stehen. Es ist, als ob ich eine Botschaft bekommen hätte. In der Krankenabteilung ging ein Brief von Hand zu Hand, den jeder, der abtransportiert wurde, vorher an einen Gefährten weitergab. Ich konnte es nicht mehr, da mein Abtransport zu schnell kam. Es ist der Abschieds­brief einer Mutter an ihren Sohn, der erschossen worden ist. Als ich ihn in die Hand bekam, war es, als ob Trost und Zuversicht mir Kraft geben sollten auf meinem wei­teren Weg. Ich bin froh, Ihnen diesen Brief übergeben zu können. Vielleicht gelingt es Ihnen, den Brief der Mutter wieder zuzuleiten."

Der Brief lautet:

,, Mein liebes Kind!

Schon bald ein viertel Jahr habe ich keine Post mehr von Dir erhalten. Ich konnte es mir gar nicht erklären. Ob Du wohl meine Briefe empfangen hast, die ich in dieser Zeit an Dich gerichtet habe?

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