ZWISCHEN TOD UND LEBEN

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5.45 Uhr, ging die Türe unserer Zelle auf( wir schliefen noch feste!), und Hans- Erich bekam den Befehl, sich fertig zu machen; um 6 Uhr kam ein Major und eröffnete ihm mit den Worten: Oblt. St., Sie wissen ja, daß Sie zum Tode verurteilt sind; das Urteil wird um 8 Uhr voll­streckt, daß sein letztes Stündlein geschlagen habe. Und da war auch schon Pfarrer D., der treue Palladin. Hans­Erich hat dann noch in aller Ruhe einen Brief geschrie­ben an sein Frauchen, wir haben über seine Bestattung gesprochen, Pfarrer D. wird nach Eger oder Marienbad fahren, um ihn dort zu bestatten, und wie es Hans- Erich noch ausdrücklich wünschte- seinen kleinen Sohn evan­gelisch zu taufen. Dann haben wir das Abendmahl genom­men miteinander, und schließlich wurden ihm noch zwei Briefe übergeben, einer war von seiner Frau und einer von seiner Mutter, und beide waren von den Frauen beim Adjutanten des Hauses für das letzte Stündlein abgegeben worden. Die las er noch in großer Ruhe und mit großer Freude. Dann ein Händedruck, ein letzter stummer Gruß, und Hans- Erich St. ging seinen letzten Gang. Pfarrer D. hat ihn hinausbegleitet und ist bei ihm geblieben bis zur letzten Minute.

MONTAG, DEN 23. OKTOBER 1944.

Und in wenigen Minuten werde ich selber den gleichen Weg gehen. Ich gehe zu Gott, der Dich allezeit behüten möge! Amen."

201