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ZWISCHEN TOD UND LEBEN
den Dinge angewiesen sein wird. Denn Liebe, meinst Du, ich könnte ertragen, was ich muß, wenn nicht in meinem Herzen ein Schatz sich angesammelt hätte, der mir durch gar nichts entrissen werden kann? Dafür macht er sein Mäulchen aber doch recht wacker auf. Möchte er's in seinem späteren Leben recht wenig dazu gebrauchen, wozu die großen Schreier dieser Welt den Menschenmund mißbrauchen, aber dazu, mit einer schönen Stimme die Menschen zu erfreuen und Gott zu ehren, das wäre schon etwas! Auch ein ganz richtiges Zünglein ist zu erkennen und zwei Nasenlöcher, es ist kurzum der Eindruck bei mir entstanden, als ob mein Sohn Ulrich doch ein ganz wohlgelungen, herzig Geschöpflein sei, und daß er zu Anfang seines Erdenlaufs ein bißle schreit: wer will's ihm verargen?-
DIENSTAG. DEN 10. OKTOBER 1944.
Heute ist Pfarrer D. bei mir gewesen. Auch er hat sich noch einmal sehr um mich bemüht, und nun N... li- nun ist wohl wirklich alles getan, was menschenmöglich ist, um das letzte Ende noch einmal abzuwenden. Nun steht alles weitere in Gottes Hand!-
Ansonsten haben wir beide heute einen schlechten Tag gehabt: mein Zellengenosse, es ist der Oberleutnant Hans- Erich St. aus Marienbad - hatte Kopfschmerzen, und mir hat es ganz polizeiwidrig im Magen rumort, scheint's macht sich die Haft doch bemerkbar. Aber was sind alle körperlichen Schmerzen gegen das, was täglich die Seele zu ertragen und zu überwinden hat?-
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