FERN UND EWIG LEUCHTET FRIEDEN

im Laufe der Zeit einige geworden, an deren Geschick man hier Anteil nimmt!- dann bestimmt das allemal den ganzen Tag in stillen und lauten Erwägungen des Für und Wider eines solchen Urteils, und es ist nicht von ungefähr, daß die Menschen je und je dazu geneigt haben, Frau Justitia mit verbundenen Augen darzustel­len, und immer deutlicher wird einem die Wahrheit jenes alten, weisen Wortes: Der Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber siehet das Herz an. Mein Zellenge­nosse will Dir auch einen Gruß sagen.-

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MITTWOCH, DEN 27. SEPTEMBER 1944.

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Die Tage gehen hin wer weiß, vielleicht sind es nur noch wenige, die ich zu leben habe. N.: Du hast nicht mehr viel Zeit, wenn Du mir noch einen Gruß schreiben oder sagen willst!

Ich mühe mich Tag und Nacht, zu ergründen, wie es wohl in Dir aussehen muß. Davon träume ich des Nachts, und die Träume sind fast noch das Lebendigste an mir, denn da pflegen sich alle Lieben bei mir einzustellen: Du, Lore, die Eltern alle, die Geschwister und Verwandten, und Be­gebenheiten werden lebendig aus vergangener, mir nun so unendlich fern gerückter, schöner, glücklicher, süßer Zeit. Und hinter allen diesen Träumen lauert der Schein grauer Morgen mit müdem und herzschwerem Erwachen. O N.: Nur noch einmal froh erwachen dürfen und ein gutes Tagewerk vor sich haben!-

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