ZWISCHEN TOD UND LEBEN
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ganz am Ende die Bitte, die herzinnige Bitte um das Geschenk eines neuen Lebens auf dieser Erde. Und beugen sich doch unter dieses Herren Hand, der einmal in gleicher Not gestanden hat, hingerichtet zu werden wie ein Verbrecher, und dabei die Worte sprach:, Nicht wie ich will, sondern wie du willst.'-
Dies Wunder der Gemeinde in dem Kämmerlein, da der Tod mit drinnen ist, ist geschehen an Deinem Mann, Frau N., und an seinem Gefährten im Leiden und im Erwarten des letzten: Tod oder- Gnade!
DIENSTAG. DEN 26. SEPTEMBER 1944.
H. ist freigesprochen worden, gestern wurde seine Sache verhandelt. Du weißt, der Kamerad, von dem ich Dir schrieb, daß ich ihn hier getroffen habe. Wenn ich nun so meine Sache abwäge gegen die seinige, und mein Urteil gegen seines stelle- von welchen Zufälligkeiten, Unwägbarkeiten, unergründeten Bildern der Angeklagten und falschen Voraussetzungen gehen doch die Gerichte aus. Ich gönne dem Kameraden seinen Freispruch von ganzem Herzen und habe ihm heute in herzlicher Freude zum Abschied die Hand gedrückt, als ich ihn zufällig noch einmal sah. Aber wenn ich jetzt sterben muß als ein zum Tode Verurteilter liebe N.: Dann sterbe ich mit einem ganz guten und leichten Gewissen. Das schreibe ich in vollem Bewußtsein dessen, was ich damit sage!
Wenn so etwas geschieht wie die Urteilsverkündung eines Menschen, an dem man Anteil nimmt und es sind
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