FERN UND EWIG LEUCHTET FRIEDEN

Wächter bringen sie uns selbst. Sie sind auffallend freundlich, scheinen mit uns zu sympathisieren. Aber schon ein paar Stunden später bricht die Illusion mit einem Schlag zusammen. Hitler lebt! Anstelle aller Hoffnungen auf Befreiung wird die äußerste Verschär­fung aller Sicherheitsmaßnahmen im Gefängnis befohlen. Kein Spaziergang mehr im Hof, keine Post, keine Be­suche. Schon zwei Stunden später gellen die ersten Gewehrsalven im Hof.

Eine Wolke des Grauens türmt sich über dem Gefängnis. Ein Kommen und Gehen setzt ein, ein Hetzen auf den Korridoren, das die nächsten Tage und Nächte nicht ab­reißt. Gefangene werden eingeliefert und auf Befehl eines Schnellrichters zwanzig Minuten später schon erschossen. Von einem Wärter hören wir, daß im Hof eines Nachbargefängnisses Scheinwerfer aufgestellt sind. Von dem Korridor im Westflügel kann man abends den hellen Schein am Himmel sehen. Von dort hört man das Peitschen der Gewehrsalven Tag und Nacht. Durch den geheimen Nachrichtendienst erhalten wir laufend Be­richte. Die Männer, die das Essen bringen, morgens die Gefangenen zu den Toiletten begleiten- jeder erzählt etwas Neues. Eine Schreckensnachricht jagt die andere. Alle zum Tode Verurteilten sollen sofort erschossen werden! Überhaupt jeder, der in irgendeiner Beziehung zum Attentat stand.

Draußen im Hof häufen sich die Leichen. Sie werden nur morgens und abends abtransportiert. Wir haben es auf­gegeben, sie zu zählen. Am Abend treffe ich auf dem

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