FERN UND EWIG LEUCHTET FRIEDEN

stehenden vollständig klar machen wollte, was es bedeu­tet, unter einer Diktatur zu leben und von ihr geknechtet zu werden, es ließen sich Bände füllen! Alles ist immer wieder das gleiche und doch wieder anders. Aber gerade in dieser steten, monotonen Wiederholung liegt das Grauen.

So kann ich nur einzelne Schicksale aufzeigen von Menschen, welche durch ihre Haltung und ihren Tod stärker gewesen sind als die Staatsform, die sie vernich­tet hat, und von anderen Menschen, die unter ihrem Schicksal zusammenbrachen.- Die menschliche Fähigkeit zu sprechen und zu schildern reicht nicht aus, um diesen Zustand so wiederzugeben, wie er wirklich war, nicht Tage und Wochen, nein Monate, für viele Gefangene sind es Jahre. Und wenn ich glaube, am tiefsten Punkte dieser Kurve des Grauens angekommen zu sein, daß end­gültig meine Kräfte am Ende und verbraucht seien: das Grauen steigert sich weiter.

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Noch ist die Zeit des Kampfes um mein Leben nicht

beendet.

Wieder gerät mein Lebensschiff in den reißenden Strom der Ereignisse. Am 18. Juli, bei einem Fliegerangriff, bei dem die Bomben in unmittelbarer Nähe des Gefängnisses fallen und im Ostflügel alle Fensterscheiben zerschmet­tern, sagt mir im Luftschutzkeller der ebenfalls gefan­

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