FERN UND EWIG LEUCHTET FRIEDEN

etwas hält mich ab, mit W. nochmals über diese Dinge zu reden.

Am nächsten Nachmittag besucht uns Pfarrer D. Wieder­um hat ein grausiges Schicksal sich in unserer Nähe vollendet: der kleine, dunkelhaarige Arzt, den ich noch vorige Woche im Luftschutzkeller sprach, hat sich heute nacht in seiner Zelle erhängt.

Es ist zum erstenmal, daß ich sehe, wie Pfarrer D. inner­lich in Mitleidenschaft gezogen ist, wenn in seiner Gefangenen- Gemeinde einer an sich ein so furchtbares Selbstgericht vollzieht. Wir fragen ihn nach den näheren Zusammenhängen. ,, Ich habe es geahnt, daß es zur Katastrophe kommt, aber ich habe es nicht verhindern können, erzählt der Pfarrer. ,, Es waren zwei Ideen, welche Dr. R. beherrschten. Durch verschiedene Um­stände, vor allem durch seinen Erfolg im Leben war er dazu gekommen, nur den Maßstab seiner eigenen Ver­nunft als höchsten Wertmesser für sich anzuerkennen. Er hielt auch Hitler für vernünftig und war einer von den Unverbesserlichen, die behaupteten, Hitler wüßte von all diesen Dingen nichts, die um uns herum geschehen. Er war unvorsichtig genug, vom Garten seines Hauses aus seinem Nachbarn zuzurufen, daß der Krieg doch verloren ginge. Eine Denunziation brachte ihn vor Gericht und ihm das Todesurteil."

Er macht eine Pause. ,, Als ich ihn zum erstenmal hier traf und er mir seine Lage geschildert hatte, mußte ich ihm aus meiner Erfahrung heraus sagen, daß sein Fall ernst sei und er sich darauf vorbereiten müsse, in

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