ZWISCHEN TOD UND LEBEN

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Denn das ist das Entscheidende für jeden Menschen, daß er diesen Weg gehen muß, wenn er ihn einmal erkannt hat, den Weg zugleich der entscheidenden, persönlichen Verantwortung, wenn er vor seinem Gewissen und vor Gott bestehen will. Und die Menschen auf dieser Erde werden nur der gemeinsamen Gnade des Friedens teil­haftig werden, wenn sie in allen Ländern ohne Unter­schied der Nationen und Rassen danach streben, wenn sie den Krieg aus ihrem innersten Gefühl ablehnen und den Frieden als gemeinsames höchstes Ziel der Menschen anerkennen."

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Nach kurzem Sinnen fährt W. fort:, Unser Volk muẞ nach Gottes unerforschlichem Rat seinen Leidensweg zu Ende gehen, genau so wie ich meinen Weg zu Ende gehen muß.

Haben Sie schon etwas von dem mittelalterlichen Begriff des Gottesfriedens auf Erden gehört? Der treuga Dei ?" Seine Stimme bekommt einen fast unwirklichen Klang. Es ist wie eine Bitte, wie ein inbrünstiges Gebet, das er spricht, wie ein Vermächtnis:

,, Fern und ewig leuchtet Frieden!"

Wir schweigen lange. War das eine Vision, war es ein Ziel oder eine Prophezeiung? Es war wie eine Stimme aus zeitloser Unendlichkeit.-

Auf dem Gang ertönen Schritte. Der Wächter bringt die beiden Scheiben trockenes Brot und etwas Quark, unser Abendessen. W. spricht ein Tischgebet. Abends muß ich noch lange über unser Gespräch nachdenken, aber irgend

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