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ZWISCHEN TOD UND LEBEN
rücksichtslosem, bedenkenlosem Egoismus. Die Kette läuft immer weiter, von der ein Glied das nächste zwangsläufig mit sich zieht. Jedes Gefühl von Recht und Gerechtigkeit ist erstickt. Angst läßt sie jeden Menschen belauern und mit ihrer unumschränkten Gewalt vernich- ten, der den jezt erreichten Zustand ändern will oder nur kritisiert. Der ist ein Todfeind der herrschenden Gruppe, aber er wird zum Todfeind des Staates gestempelt.“
Die Antwort befriedigt mich noch nicht.„Wo bleibt denn die bürgerliche Intelligenz, die Wissenschait? Sie müssen das doch erkennen und danach handeln?“
W. streicht sich mit einer für ihn typischen Bewegung über die Haare, ehe er fortfährt.„Der moderne Mensch stützt sich zu sehr auf die Vernunft, denkt zu viel und verläßt sich zu wenig auf die Erfahrungen früherer Ge- schlechter, wie sie ihre höchste sittliche Form im christ- lichen Glauben haben. Außerdem ist der deutsche Mensch durch seine ganze geschichtliche Entwicklung in der Mehrzahl zu einem staatstreuen Bürger geworden, dem Ruhe und Ordnung höher stehen als revolutionäre Ver- besserungen. Aber es kommt noch etwas anderes dazu. Obwohl ein Teil, vielleicht sogar ein großer Teil der deut- schen Intelligenz diese ganze Staatsführung vielleicht erst nachträglich, nachdem es nun schon zu spät ist, als gefahrvoll, ja verbrecherisch innerlich ablehnt, sind ihr durch ihre innere Schwäche und durch die Vernichtung, mit welcher die Staatsführung sie bedroht, die Hände gebunden.“
Es beeindruckt mich sehr, wie W. den Schicksalsweg.
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