EDEN

ZWISCHEN TOD UND LEBEN

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zu führen. Die Post ist gekommen. Mein Zellengenosse hat den so sehnsüchtig erwarteten Brief von seiner Frau wieder nicht erhalten. Die Zeitungen sind voll von einer Goebbelsrede über die Segnungen und Erfolge des Nationalsozialismus.

Ich will meinen Zellengenossen etwas ablenken und bringe durch eine Frage das Gespräch auf die aktuelle Goebbelsrede. ,, Es ist mir immer wieder unverständlich, wie der Nazismus es verstanden hat, die Majorität des Volkes und dabei viele ehrliche und anständige Teile des guten Bürgertums so zu täuschen, daß sie die Nazipropa­ganda wirklich für ernst genommen und nicht aus menschlicher Erkenntnis und Erfahrung heraus die Träger dieser Ideen als weltfremde, machtgierige Phan­tasten und skrupellose, unmoralische Egoisten erkannt haben. Wenigstens bei Kriegsausbruch mußten erfahrene und kluge Menschen doch sehen, wohin der Kurs führt!" Mein Zellengenosse schaut einen Augenblick wie sinnend in die Weite: ,, Der menschliche Geist und gerade der Geist der europäischen Menschen hat auch in der ge­schichtlich übersehbaren Epoche immer wieder Zeiten durchgemacht, wo das, was wir menschliche Vernunft nennen, ausgeschaltet war und bestimmte Ideen sozu­sagen ganze Völker erfaßten und ihrer Zeit das geistige Gepräge gaben. Wir können das auf dem religiösen, aber auch auf dem politischen Gebiet genau verfolgen. Was glauben Sie, was für Krisen das Christentum seit seinem Bestehen hat überwinden müssen! Es hängt wohl zusam­men mit dem Unglauben des Menschen an das nicht

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