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ZWISCHEN TOD UND LEBEN

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besonders", führt H. unser Gespräch in der Zelle weiter. ,, Diese Leute gibt es wohl häufiger, aber ihnen ist nicht zu helfen, Sie haben irgend eine fixe Idee, so eine Art Patentlösung, mit der sie die Widersprüche zwischen ihrem eigenen theoretisierenden Idealismus und ihrer nüchternen Beobachtung wegräsonieren, weil sie sonst vor unlösliche Konflikte und Konsequenzen kommen!- Vielleicht glauben sie auch wirklich, was sie sagen!"- ,, Stimmt schon", ergänze ich seine Gedanken, ,, ich glaube, so ein Mensch schreit noch, Heil Hitler!', wenn er schon mit einem Fuß auf der Guillotine steht!" ,, Du brauchst nicht zu spotten", weist mich H. zurecht. ,, Hier sind schon eine ganze Menge Verurteilter auf Be­fehl Hitlers erschossen worden, deren letzter Ruf, Heil Hitler!' war."

Ich schweige. Hier war wieder die Wand, die Wand des Unverständlichen, gegen die der Verstand machtlos

anlief.

An diese durch ihre äußeren Gegensätze so bizarre Unterhaltung habe ich später oft zurückdenken müssen. Am Ende dieses Jahres waren von den daran Beteiligten nur H. und ich noch am Leben.

Aber schon ein paar Tage später erhält das Gefühl relativer Beruhigung, das unbewußt in mir entstanden war, wieder einen heftigen Stoß. Ich bin nun seit vier­zehn Tagen in Berlin im Gefängnis, als eine Wache kommt und mir den Befehl des Gefängniskommandanten überbringt, sofort meine Sachen zusammenzupacken. Ich werde abtransportiert in die Abteilung für Verurteilte.

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