EDEN

ZWISCHEN TOD UND LEBEN

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nicht einmal bewiesen werden, ob es vor oder nach der fraglichen Tat geschehen war.

Jedenfalls stand ich schon in der Reihe von fünfund­zwanzig, die jeden Morgen mit zwei Minuten Abstand von der automatischen Guillotine in Brandenburg hinge­richtet wurden. Man muß da vorher seine Kleider und Schuhe ausziehen. Die Männer dürfen ihre Unterhose anbehalten, die Frauen müssen ein Papierhemd anziehen. Die meisten Gefangenen wußten nicht, wie es vor sich geht. Aber es war wunderbar und erschütternd, mit welch tapferem Herzen Männer und Frauen dort gestor­ben sind. Der Vorgang der Hinrichtung ist folgender." Professor K. doziert jetzt wie bei einer Vorlesung, kühl und sachlich. ,, Der Gefangene tritt durch eine Tür, dann greifen zwei eiserne Arme um ihn und pressen ihn vorn­über zu Boden. Im gleichen Augenblick fällt elektrisch das Henkersbeil. Das Ganze geht so schnell, daß der Verurteilte nicht mehr viel merkt. Außerdem kann er keinen Widerstand leisten. Der Kopf fliegt in einen tiefer liegenden Raum mit Sägespänen. Die Henkersknechte reißen den toten Körper seitwärts fort, und die eisernen Arme gehen von selbst nach oben in ihre Ausgangsstel­lung zurück."

K. macht eine kurze Pause. ,, Besonders die Gräfin D., welche an fünfter Stelle vor mir stand, wird mir unver­geßlich sein. Eine tiefgläubige Frau, die mit einer Gelassenheit die vor ihr Stehenden durch die Tür treten sah und durch ihre tapfere Haltung viele der anwesenden Männer weit übertraf. Nur einen Augenblick zögerte sie,

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